Posted by admin | Posted on 13-12-2012
Category : Dies und das
Tags: Gedanken, Schnee, Spaziergang, Wald, Winter
„Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird“.
Ich denke mal jeder von euch kennt diese besinnlichen Zeilen. Rainer Maria Rilke hat es nur zu deutlich beschrieben.
Denn genau diese Zeilen schießen mir immer wieder durch den Kopf, während ich mit meinem Hund durch den tief verschneiten Wald stapfe.
Schön ist es, aber eisig kalt.
Der Wetterfrosch im Radio hatte heute -14 Grad gemeldet. Genauso fühlt es sich auch an. Eingemümmelt in dicke Schneestiefel, Daunenjacke, Handschuhe, Mütze und einen Schal der bis zur Nasenspitze reicht, marschiere ich schon eine gute Stunde durch die dick verschneite Winterlandschaft.
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