Heimat

Heimat1

Anlässlich der  bei uns in Österreich bevorstehenden Bundespräsidentenwahlen,  grinsen einem auf gefühlten 10.000 Plakaten, die Köpfe der Anwärter schon von weiten entgegen.

Jeder der beiden Kandidaten wirbt auf seine ganz persönliche Weise. Doch ein Wort findet man auf den Plakaten und Werbungen sowohl bei dem einen, als auch bei dem anderen Anwärter.

Das Wort HEIMAT.

Und genau dieses eine kleine Wort, mit so viel Bedeutung für jeden von uns, lässt meine Gedanken kreisen.

Es ist Pfingstsonntag.
Draußen bläst ein starker Wind und lässt die grauen dunklen Wolken bedrohlich schnell über den Himmel ziehen. Der Regen plätschert lautstark mit schweren Tropfen auf das Hausdach. Die Baumwipfeln biegen sich in alle Richtungen und zeigen einem, wie ungemütlich das Pfingstwetter dieses Jahr ist.

Gemütlich in einer großen Flauschidecke eingewickelt, sitze ich in meinem rosa Plüschsessel vor dem großen Panoramafenster und sinniere vor mich hin. Heimat, was bedeutet Heimat für mich? (mehr …)

Fetti im Fitti

Fitness

…. Oder wenn Größe 40/42 ein Fitnessstudio betritt.

Ich mag keinen Sport.
Punkt!
Wenn es nach mir ginge, dann fällt meine tägliche Hunderunde schon unter den „Daily-Must-Have“ Leistungssport.
Gemütlich und gemächlich irre ich mit dem 11 jährigen Labrador-Fellknäudl durch Wald und Wiesen. Mal den Blick nach links und rechts geschwenkt und um Gottes Willen -> bloß keine Hektik dabei.

Ja, das mag ich. -> So nach dem Motto „Easy-Cheesy-Chillout“.
Alles andere ist einfach nur „Pipi“ für mich.

Gott, was habe ich mit meinen 40+ schon alles an sportlichen Bewegungsdrang ausprobiert. Immer nach dem neuesten „Schrei“.
Also, da hätten wir:

-Irre Verrenkungen mit den klingenden Namen „herabschauenden Hund“ oder Sonnengruß“ in den jeweiligen 15-Block Yogakursen

-Gezielten Pilatesdehnübungen die meine Knochen gefährlich knacken ließen

-Zumba-Kurse, die ich nur besuchte weil der Lehrer sowas von knackig appetitlich fesch mit WOW-Effekt war

-Walkingrunden, die mir aus zu vielen Lästermäulern bestanden

-Einen Squashkurs, den ich einfach nur öde und langweilig befand

-Thai Bo Boxen, das verdammt (ich wiederhole) verdammt anstrengend war und mir jede Freude an der Bewegung nahm

-Step Aerobic, das mich in der hintersten Reihe wie ein tanzender Kasperl wirken lies. Vorne traute ich mich nicht stehen, da waren die Streber, die einen gleich zusammenstauchten, wenn man aus dem Takt kam

-Schigymnastik, in der man von der ersten Minute bis zur letzten einfach nur noch sterben wollte.

-Und und und…..

Ihr seht.
Der Wille war immer da. Es fehlte einfach nur an dem für mich RICHTIGEN Sport mit dem dazugehörigen Durchhaltevermögen. Oder einfacher gesagt am nötigen „Biss“.
Und so verschwand der Sport aus meinem Leben, wie die berühmt berüchtigten Socken in der Waschmaschine. (mehr …)

Danke liebe Bloggerkollegen/innen

Herz

Heute möchte ich mich bei meinen Bloggerkollegen und Kolleginnen einmal ganz herzlich bedanken.
Aus welchem Grund, stellt sich nun der eine oder andere die Frage?!
Nun, das ist leicht erklärt:

Ich blogge ja nun schon mehr oder weniger seit dem biblischen Jahre 2006. Dadurch weiß ich auch, wenn man sich mal mehr auf sein Offline-Leben als auf sein Online-Leben konzentriert, ist man oft auch schnell vergessen.
Nun habe ich auch gerade eine Situation, die mich mehr im „Hier und Jetzt“ verweilen lässt.
Was ich persönlich sehr schade finde.
Nicht das „Offline-Sein“, sondern die Tatsache, dass ich für meinen geliebten Blog momentan einfach sehr wenig Zeit habe.

Da in meiner Arbeit momentan ein chronischer Personalmangel herrscht, und meine lieben „Schützlinge“ in der KITA auch weiterhin rundum gut betreut werden wollen/sollen, habe ich für kurze Zeit meine Stundenzahl erhöht.
Neben Familie, Haushalt, Garten und einem Hund, der auf seinen ausgedehnten Spaziergang besteht „schwitz“, bleibt mein Blog nun ein bissal auf der Strecke :(

Darum freue ich mich wie „Nachbars Lumpi“, wenn ich sehe, dass trotzdem der eine oder andere Kollege meinen Blog einen Besuch abstattet.
Einige Blogs lese ich wirklich unheimlich gerne. Es ist schon wie ein tägliches Ritual geworden.
Alleine, weil ich den Autor hinter den diversen Artikeln mit der Zeit ein bisschen kennen lernen durfte. Und da ich von Natur aus eine riesengroße Neugierdsnase bin, „wurmt“ es mich schon ein bisschen, so wenig Zeit dafür zu haben.

Mir persönlich macht die Schreiberei unheimlich viel Spaß. Es ist wie eine Entspannung zwischendurch. Abschalten vom Alltag. Und dies braucht jeder irgend wann einmal.

Darum: „Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder-> keine Frage“

(Momentan halt nur sporadisch)

 

 

Die Nachbarschaft ist erwacht

Nachbarschaft

Ich gebe es ja zu.
Der Winter hat sehr wohl auch seine Vorteile.
Diese dunklen, stillen, einsamen kalten Wintertage lassen ein ganzes Land ruhig und leise vor sich hin schlummern. Kein Laut lässt die dicke Schneedecke durch.
Es ist, als ob die Zeit still stehen würde. Natur und Menschen halten so eine Art Winterschlaf, um für die ersten warmen Sonnenstrahlen Kraft zu sammeln.

Nun wurde in den letzten Wochen Herr Winter endgültig zum Teufel gejagt.
Und eine alt bekannte „Spezie“ erwachte langsam aber sicher zum Leben.
Wer?
Die geliebte Nachbarschaft natürlich.
Am Wochenende konnte man schon die ersten Auswirkungen dieser pünktlich zu Ostern nachbarschaftlichen Auferstehung genießen.
Stolz wurden in einer Lautstärke von ca. 130 Dezibel sämtliche neuen Gartengeräte usw… vorgeführt.

Frei nach dem Motto “ Hallo, sehet her liebe Nachbarschaft, ich bin auch wieder da!“

Da hätten wir Herrn P. gerade gegenüber.
Eine max. 60 kg „Krispindel“(Hungerhaken).
Dieser besagte Herr P. entdeckte schon vor Jahren seine Liebe zu diversen Powerhochdruckreinigern. (mehr …)

Miss Flower Power

Frühlingsblumen

Als Kind der 70iger Jahre, (sozusagen ein Flower-Power Baby)  mache ich dieser Bezeichnung in jeder Hinsicht alle Ehre.
Nämlich dem Begriff FLOWER-Power.
Jawohl, ich bin ein Blumenmädchen. Ich liebe es, mich mit den verschiedensten blühenden Gewächsen zu umgeben.
Würde man meine Familie fragen, so könnte man die Aussagen hören, dass ich es mit dem blühenden Eldorado ein klein wenig übertreibe.
Ich nenne es einfach mal platt:

Ein „Hang“ zu den schönen Dingen des Lebens.

Ginge es nach mir, so hätten wir auf unseren 2000m2 einen riesigen englischen Garten, mit einem fröhlich plätschernden Bächlein und vielen duftenden Kräutern. *träum*

Halt aus, ich schweife ab.
Schließt alle einfach mal  kurz die Augen und stellt euch folgende Situation vor:

Die Sonne scheint mit ihren ersten frühlingshaften wärmenden Strahlen vom wolkenlosen blauen Himmel.
In Folge lässt das Gemüt den „Gute-Laune-Pegel“ nach oben schießen. Durch die neue stylische Sonnenbrille kann man beobachten, wie das braune winterliche Gras schön langsam eine satte grüne Farbe an nimmt.
Alles wächst im Turbogang, und wenn man seine Ohren spitzt, so kann man sogar das „ploppen“ der Blüten hören. (mehr …)

Eiskaltes Händchen trifft Kleinen Drachen

heisskalt

Es ist Sonntag. Gemütlich eingemümmelt in einer XXL-Flauschidecke sitze in meinem rosa Plüschsessel vor dem großen Panoramafenster  und blicke in den frühlingshaften Sonnenschein hinaus.

Mein Hoffen gilt den warmen Sonnenstrahlen, die sich durch die Fensterscheibe brechen und versuchen, mich mit ihrer Strahlungswärme zu treffen.  Langsam führe ich eine heiße Tasse dampfenden Kakao an meinen Mund. Auf meinem Bauch ruht selig blubbernd eine Wärmeflasche und an meinen Füßen ruhen 2-fach übereinander gezogene Wollsocken.
Trotzdem ist mir kalt. So kalt, dass die Füße trotz der Socken zwei Eisblöcken gleichen und auch meine Hände und meine Nase eine Außentemperatur von geschätzten -2 Grad haben. Der Spezialist würde es „Knackige Leichenstarre“ bezeichnen.

Ja, und da hilft kein Träumen von Palmen, Cocktails, Sand, Meer und Kokosnüssen.  Denn auch bei einer geregelten Raumtemperatur von sagen wir mal  konstant-angenehmen 26 Grad  fühle ich mich wie zu einem Kaffekränzen bei Yeti auf dem Matterhorn.

So richtig skurril macht die Situation, mein halbnackter Mann mit leichten Schweißperlen Ansatz auf  dem Wohnzimmersessel. In der Hand eine „Kühle Blonde“. (mehr …)

24 Stunden Kinderfremderziehung

KITA

Mit dem heutigen Thema werde ich mir wohl ein paar Feinde schaffen.

Doch da ich jeden Tag damit konfrontiert bin, muss es einfach mal gesagt werden.
Nun, wie schon einige von euch wissen arbeite ich in einer KITA.
Wir betreuen Kinder im Alter von 1 – 10 Jahren.  Natürlich in getrennten Gruppen.

Da gibt es die „Krabbler“ von 1-3
Die „Entdecker“ von 3-6
Und die „Forscher“ von 6-10 Jahren. (Nachmittags)

Ich liebe meine Arbeit.
Sie ist sehr abwechslungsreich, da wir manchmal (wenn Not am Mann ist) auch innerhalb von einer Gruppe in die andere „springen“.
Großes Glück habe ich, dass mein Arbeitsplatz in idyllischer Umgebung auf dem Lande ist. Denn die KITAS in der Stadt haben noch mit viel größeren Problemen zu kämpfen.
Nun höre ich in letzter Zeit immer öfters, dass der Ruf nach längeren Öffnungszeiten  immer häufiger und lauter wird. In sämtlichen politischen Diskussionsrunden kommt dieses Thema zur Sprache.
Erst gestern wieder in „ProContra“ auf Puls 4 die Aussage von 2 Feministinnen. Zumindest nennen sich die beiden Damen freiwillig so.

Mir ist schon klar, dass längere Öffnungszeiten für Eltern sehr komfortabel, oft notwendig und bequem sind. (mehr …)

Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle

schweiss

…..summte ich letzten Freitag kräftige mit meiner inneren Sopranstimme vor mich hin, während ich in einer 90 Grad Backofensauna alle meine Sünden des letzten Jahres heraus schwitzte.

Jawohl, ihr habt richtig gelesen.
Backofensauna war in keinerlei Hinsicht ein Schreibfehler von mir. Denn durch eine Totalrenovierung einer angesagten Therme in meiner Gegend,  hatte man dort wirklich und wahrhaftig einen richtigen Backofen zum Schwitzen aufgebaut.
Während das Volk im Viertelstundentakt wie ein Eisbecher in der Sonne zerfließt, bäckt in der eben erwähnten Sauna ein kräftiger gut gebauter muskulöser Bäcker (rraaawww) für jeden Insassen in dem eigens gebauten Brotofen ein kleines Gebäckstück für den kleinen Hunger zwischendurch.
Überhaupt kann man in diesem Wellnesstempel Alles, aber nicht verhungern.
Neben den vielen Saunen in denen Früchtespieße, Jogurts und Kartoffelkäsebrote während des Schwitzprozesses angeboten werden, kann man in einem echten riesengroßen Schwitzmostfass einer urigen Mostkost beiwohnen.

Upps, ich schweife jetzt aber ganz ab. Nämlich von dem eigentlichen Thema, über das ich schreiben wollte.
Nicht abzustreiten, liebe Damen und Herren -> ich bin eine Frau. Ein Wesen, das von Natur aus neugierig ist. Jemand dem seine Augen voller Unruhe von links nach rechts kullern, und der auch im Ruheraum jedes Gespräch mit verfolgt. *seufz*
Ach ja, noch eine Kleinigkeit nebenbei, bevor ich jetzt wirklich das eigentliche Thema anschneide. (mehr …)