Jeder kennt den Spruch: Freunde kommen und gehen, doch die beste Freundin bleibt.
Daran ist schon sehr viel Wahrheit, denn mit der besten Freundin kann man weinen und lachen, sie berät wenn es nicht weitergeht, oder ist einfach nur da und hört zu.
Meistens entwickelt sich ja so eine enge Frauenfreundschaft schon im Schulalter. Schwatzend und kichernd stecken diese Mädels ihre Köpfe zusammen und sind in ihrem Redefluss bzw. Austauschen von diversen sehr wichtigen Neuigkeiten kaum noch zu stoppen. Zum Ärger der verschiedensten Lehrer.
Jaja, die beste Freundin. Obwohl wir immer wieder stritten, uns mit fäkalen Tiernamen ansprachen und bis auf den Tod nicht mehr leiden konnten, hielt diese Freundschaft bis dato.
Oft trafen wir uns in unserem „absolut überaus total geheimen“ Versteck. 100 Liebesschwüre wurden in den armen alten Baum mit unseren stumpfen Taschenmessern geritzt und ein Taschentuch der Blutgruppe 0-negativ und AB-positiv im Boden vergraben. Stundenlang diskutierten wir über Dr. Sommer, die angesagtesten Trends, Bravo, Rennbahnexpress und Jungs-Jungs-Jungs. Die neuesten Songs trällerten aus dem alten Kassettenrecorder, wo immer viel zu früh auf die „Stopp“ Taste gedrückt wurde weil der Moderator wieder reinquatschte.
Heimlich probierte man dann aus, wo den bitteschön die Nase beim Küssen hin soll und ob nun der Kaugummi drinnen bleiben muss, (zwecks guten Atem) oder ob es doch besser wäre nur einen Labello zu nehmen und die Lippen fest zusammen zu pressen.
An der ersten Zigarette erstickten wir fast und so stopften wir lieber feierlich Heu in ein Notizblockpapier und drehten uns so ein Ding. Mann, waren wir cool. Lol..
Sämtliche Jungs der Gegend zogen wir durch den Kakao und trösteten uns gegenseitig, wenn wieder ein Kerl Schluss machte.
Wie Pech und Schwefel hielten wir zusammen, als wir das neue Moped eines guten Freundes in den Schotterhaufen zu Schrott gefahren hatten. Und auch bei den ersten Discobesuchen waren wir ein in Symbiose lebendes Pärchen.
Beste Freundinnen, das ist ein Mythos. Ein riesiges fast noch unerforschtes „Gebiet“
Beste Freundin ist: Wenn ich mal mitten in der Nacht tränenüberströmt anrufe, weil meine Stirnfransen durch einen Färbungsfehler statt blond rabenschwarz geworden sind.
Meine Freundin (ich nenne sie jetzt mal Engelchen) geduldig zuhört und mir erklärt dass gerade ich mit meinen italienischen Wurzeln so eine gewagte Färbung sehr wohl vertrage und noch dazu gut aussehe.
Beste Freundin ist: Wenn Engelchen selber vor Mitleid mitstirbt, weil ich wieder über die Männerwelt schimpfe und vor Liebeskummer erkläre, dass ich auf dieser Welt mit dem Schmerz nicht mehr leben kann.
Beste Freundin ist: Wenn ich sie mit meiner neuesten Kreation in 3 Gängen bewirte, und Englechen zwischen Husten und viel Wassernachschlag das undefinierbare gekochte Zeug mit einem gequälten Lächeln hinunterwürgt
Beste Freundin ist: Wenn ich in einem Anflug von Kaufwahn mein neu Erworbenes stolz vorführe und sie trotz der hervorguckenden „Schnutzeln“ und schrecklichen Farben ein „jaja ganz Schick“ über die Lippen bringt.
Absolut beste Freundin ist: Wenn sie meinen Partner auf den Tod nicht ausstehen kann, und trotzdem einen Weg gefunden hat, zumindest ab und zu freundlich interessiert mit ihm ein Gespräch zu führen. Mir zuliebe.
Und beste Freundin ist auch: In jeder Situation, zu jeder Tages und Nachtzeit sich für den Anderen Zeit zu nehmen, sei das Problem noch so klein oder groß.
Erst gestern hatte ich mir wieder mit Engelchen ein Papiertaschentuch freundschaftlich im Kino geteilt. Der Film war einfach zu rührend.
Ja, Frauen und die beste Freundin. Eine wohl unendliche Geschichte, die besonders für Männer unverständlich ist.





In der Tat, ich habe es schon aufgegeben Frauen zu verstehen :???:
Das gibt es aber auch bei uns, das nennt sich dann nur Männerfreundschaft. Meinen besten Freund habe ich aber nicht seit der Schule sondern lernte ich ihn erst recht spät kennen. Da war ich schon bei der Bundeswehr.
Das Besondere daran: Er behauptet immer es gäbe keine Freunde in seinem Leben. So sei er zu nichts verpflichtet und andere (ich) ihm gegenüber auch nicht. Schwer zu verstehen aber es klappt. Wir sind in der Regel immer füreinander da. Sollte das mal nicht so sein ist aber keiner beleidigt weil wir ja keine Freunde sind.
Du siehst, nicht nur ihr Frauen seit ein wenig verrückt, wir Kerle stehen euch da in nichts nach :irre:
Twitter: nila_73
@ Luigi – schön dies mal von einem Mann zu hören. Die meisten euerer Spezie lachen ja über uns ganz cool und stehen über solchen Dingen :wink:
Frauen kannst du auch nicht verstehen…..wir verstehen uns ja selber nicht:) Männerfreundschaft ist bloß einfacher gestrickt und ihr lacht einfach über kleine Wehwehchen….:)
Also wie schon bei den Frauen gibt es das auch bei Männern. Mein besten freund habe ich schon seid sehr langer Zeit. Selbst wenn wir uns mal aus den Augen verlieren, da er oft im Ausland ist, verstehen wir uns immer noch nach Wochen blind. Und ob so eine Männerfreundschaft einfacher ist bezweifel ich. Ich denke wir wissen auf was es ankommt.
Hallo Leute!
Eine wichtige Sache habt ihr bei den unterschielichen Kommunikationsformen zwischen Männern und Frauen noch vergessen: Wenn Männer “JA” sagen, dann meinen sie nicht eigentlich indirekt gesehen “NEIN”, so wie es bei Frauen sehr oft der Fall ist.
Und dass das wirklich so ist, stelle ich pro Monat mindestens 5 mal fest!
:)