fahne

Leben & Internet und Technik in 30 Jahren

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Category : Internet

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Sanfte leise Musik, ein gelbliches Licht untermalt säuselndes Meeresrauschen und eine liebliche Stimme flüstert mir liebevoll alle 2 Minuten freundlich “Guten Morgen” zu. Kaffeegeruch strömt in meine Nasenflügel und schön langsam bequeme ich mich aus meinem Bett.
Seit meine Kinder ausgezogen sind und bei einem sehr großen IT-Konzern im Ausland Karriere machen, ist es eher still geworden. Auch mein Mann arbeitet für diese Firma in höchster Position und hat heute ein Treffen mit der Regierung.
Immer noch müde schwanke ich in mein Esszimmer. Ah, das liegt ja der besagte Knopf für mein Ohr. Schnell hineinplatziert und schon bin ich mit der weiten Welt verbunden. Früher, als ich noch jung war, vor langer Zeit nannte man es Internet. Damals war alles viel komplizierter als heute.

Man musste bei einem Tisch sitzen, auf eine Tastatur mit einer Maus klopfen und später war “der Knaller” die Erfindung des Touch Screen. Pah, Klinkerlitzchen, alter Hut. Heutzutage brauche ich meinen Knopf, extra für mich registriert und gebaut. Für Befehle genügt meine Stimme, und wenn ich Seiten im WWW sehen möchte, so brauche ich nur meine Brille aufsetzen. Die MX1000-Brille Modell 2030.
So und nun gebe ich jetzt mal meiner Kaffeemaschine den Befehl mir doch bitteschön eine Jumbotasse Capuccino zu machen. Mein 3,50 Meter Flat-TV schaltet sich wie von Geisterhand ein, und zeigt mir die neuesten Nachrichten.
In der Zwischenzeit richtet mir mein Robot R2D2 (ja schäm ich weiß, ich hab abgeguckt bei Jedi-Nostalgie) mein Frühstück in der blitzblank geputzten Küche her. Maskulin kommt er mit einem dampfenden Tablett und stellt es mir mit freundlicher Männerstimme diskret auf den Tisch.
Man kann diese Dinger programmieren auf Mann oder Frau. Ich wollte natürlich den Mann.
Mitten im Frühstück klingelt es an der Haustüre, und ein Lieferroboter bringt mir die fehlenden Nahrungsmittel für meinen Kühlschrank. Denn dieser piepst den Supermarkt an bevor gähnende Leere eintritt.
Während ich bei der Haustüre hinausgucke, surrt mein Rasenmäher mit Feuereifer vorbei. Das waren noch Zeiten. Als man riesige schwere Geräte von Hand durch den Garten schieben musste. Was haben meine Bandscheiben dabei gelitten.
Jetzt ist alles mit dem World-Wide-Web verbunden. Per Befehl, arbeitet mein ganzer Haushalt wie von Geisterhand alleine vor sich hin.

Nun wird es aber Zeit, dass ich in meine Arbeit komme. Schließlich habe ich nur noch ein paar Jahre, bis ich in meine wohlverdiente Rente gehen kann. Und dann machen mein Mann und ich endlich unsere ersehnte Reise. Wir haben uns nämliche für einen Flug um die Erdumlaufbahn angemeldet. Da dieser so vergriffen ist, muss man ihn schon Jahre zuvor buchen. Den Rest verbringen wir dann in der größten und modernsten Stadt der Welt. Früher hieß die Dubai. Heute “I-World-City”.

Mein Wagen wartet schon auf mich. Die Sitze sind vorgewärmt und der Bordcomputer begrüßt mich freundlich. In meinen Kindertagen, gab es mal so eine Sendung, die hieß Knight Rider. Ein sprechendes Auto. Das war “Future” pur. Mit staunenden Augen haben wir uns das damals angesehen. Jetzt lächle ich über so viel Naivität. Nachdem mich mein Bordcomputer begrüßt hat, und die schnellste Route (ohne Staus) zum Bahnhof ausgerechnet hat, brause ich auch schon geräuschlos ab.
Benzinmotoren, das sieht man wirklich nur mehr in Museen. Seit die NASA zufällig einen Antrieb erfunden hat, den sie eigentlich für Raketen bauen wollten, ist nun jedes Auto damit ausgestattet. Umweltfreundlich und geräuschlos.
Am Bahnhof stelle ich dann meinen Wagen in den unterirdischen Parkhäusern ab. Dort werde sie per Patanosta dann eingeschlichtet. Lästige Fahrkarten oder Ticketkäufe sind Schnee von gestern. Per Fingerabdruck kann man jedes öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Dies wird im Net gespeichert, und man bekommt bequem die Rechnung zuhause auf dem Bildschirm zugesandt.
Damit haben auch keine Terroristen mehr eine Chance. Denn jeder Mensch wird sofort nach seiner Geburt mit seinem Fingerabdruck registriert.

Während ich es mir in den bequemen Körperanpassenden Sesseln des Zuges gemütlich mache, schweifen meine Gedanke in die Vergangenheit.
Dieses technische Leben hat sehr wohl seine Schattenseiten. Arztpraxen, so wie früher gibt es fast keine mehr. Sollte mal jemand krank werden, so wird die 100 Megapixel Webcam eingeschaltet, und mittels Wärme-Bildkamera kann der Doc. schon die erste Diagnose machen. Ob Fieber und wieviel…… Prompt leitet der Arzt dann alles an die Apotheke und spätestens nach 15 Minuten steht schon der Lieferantenroboter vor der Türe.
Früher hatte man noch persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient. Genauso war auch die zwischenmenschliche Kommunikation weit größer. Heute findet man (wenn überhaupt) seinen Partner fast nur mehr über die vielen Singlebörsen des Internets.
Ich kenne Leute, die vor Jahren dies erkannt hatten, und eine Singlebörse eröffneten. Nun sind sie wie man so schön sagt, “gemachte Menschen”. Die brauchen sich in punkto Geld bzw. Lebensstandard keine Sorgen mehr machen.

Irgendwie werde ich jetzt müde. Ich schlafe einfach ein bisschen, schließlich bin ich doch auch nicht mehr die “Jüngste”………

Comments (32)

Das haste aber schön geschrieben. Hat Spass gemacht beim lesen. Zum Teil schaut man der Zukunft mit Freude und Spannung entgegen, dann aber wiederum auch mit Zweifel und ein bissl Angst, wo das noch hinführen soll.

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Schön geschrieben, kann man so runter lesen!
Ich grübel gerade nur mit einem dezenten grinsen, warum du unbedingt einen maskulinen Roboter willst… :tongue:

Gut geschrieben. So möchte ich aber nicht leben. Gut dass es noch nicht so weit ist…

Einfach wunderschön geschrieben!
Gefällt mir sehr sehr gut!

Kann man wie schon gesagt wurde, einfach herunterlesen und es sich wunderbar vorstellen!

Klasse!
Mag ich!

Glaube nicht, das der Kaffee noch gebrüht wird, eher in Pillenform eingeworfen ;)

Herrlich liebe Nila, ich komme gar nicht aus dem Schmunzeln raus… Viele Dinge wäre sicher leichter, aber dass das Zwischenmenschliche leidet, da bin ich dann doch dagegen. Aber so nen Haus-Roboter und Einkaufs-Roboter gekoppelt an meinen Kühlschrank, DAS wäre grossartig, und bei mir wären das auch immer männliche:-) Noch immer schmunzelnde Grüsse Andrea

Na ob das alles so eintrifft? Sehr schön amüsant geschrieben. So von Vorteil kann das ja nicht unbedingt sein. Ich mag meine maus :D

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Sehr schön, wie Du in die Zukunft schauen kannst. Und ja, Recht haste auch noch damit. Ich war nämlich kürzlich mal dort und habe mir angesehen, was so alles auf uns zukommt, habe mich nur nicht getraut, einen Bericht darüber zu schreiben, wollte niemanden enttäuschen.
Aber, so nett und bildlich vorstellbar beschrieben, wie Du es hier machst, sind es wahrlich rosige Aussichten die auf uns zukommen.
Servus und so long
Kvelli :wub:

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@Rio: Danke dir *grins* Naja, ein bißchen Zukunftsgedanken gepaart mit Science Fiction und schon kommt sowas raus lol.. :alien:
@Marc: Also bitte. Was gibts da zu Grübeln. Klar will ich einen feschen-maskulinen Roboter. Grins, genauso wie du sicher eine wohlgeformte…… :angel:
@Heike:Glaub mir, ich will einmal auch nicht so leben. Aber ich befürchte, dass schon einiges davon eintreffen könnte :ermm:
@Timo: Boah, danke fürs Kompliment. Jetzt werde ich rot :blush:
@Aquii: Hihi, Koffeinpillen. Nö, also das hoffe ich jetzt mal doch nicht. Maaaah, jetzt machst du mir Angst *zitter* :unsure:
@Ecki: Ähm, duhuu? Welche Maus meinst du jetzt?? *grübel* :whistle:
@andrea2007: Ich würde auch so einen Hausroboter nehmen. Da kämen himmlische Zeiten auf mich zu :angel:
@Kvelli: Du warst auch dort?? Warum haben wir uns dann nicht getroffen? Zwecks gemeinsamer Forschung :angel: :alien:

Schön geschrieben und der kleine Ausflug in die Zukunft hat Spaß gemacht :smile: Jetzt aber wieder zurück ins richtige Leben, denn die Zukunft gefällt mir nicht. Die Gegenwart ist schöner :smile:

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@Lilo: Ich bleibe auch lieber in der Gegenwart. Obwohl so ein Haushaltsroboter *grübel* :whistle:
@Ecki: Hehe, lag ich also richtig, mit der Ecki-maus :whistle: :angel: jajaja..

Nila ich meine ähm ja meine maus ähm ja genau die .. :wub:

also, so einen haushaltsroboter würde ich auch nehmen. mit handkuss! alles andere kann von mir aus so bleiben, wie es ist. finde es eigentlich sehr schön, in meinem alltag noch mit menschen zu tun zu haben und nicht nur mit maschinen.

hast aber eine sehr schöne prognose zu blog gebracht. vielleicht schickst du den text mal als exposé an die NASA und nach dubai. lässt sich bestimmt drauf aufbauen :>

liebe grüße

Schön geschrieben! :) Na wer weiß, vielleicht trifft das ja schneller ein als wir denken… :wink:

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das ist ja wirklich eine sehr schon geschriebene Geschichte. Ich bin begeistert und verzehre mich danach *schleim

Nee – im ernst …. an dir ist tatsächlich eine Drehbuchautorin verloren gegangen….

Hi Nila,
so weit davon entfernt sind wir gar nicht mehr :smile: Man denke an das Online Haus oder den Teledoc. Letzterer fährt via Monitor-Gestell durch die Krankenhäuser und schließt sich der Visite vor Ort an. Er selbst ist physisch nicht anwesend…
Gesehen irgend wo im TV Dschungel.

Gruß

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@Curlysa: Hihi, ich glaube so ein Haushaltsroboter wäre immer ausverkauft :blush: Ja, genau. Ich schicke den Text an die NASA. Oder noch besser. Ich heirate einen aus Dubai kommenden Scheich der bei der NASA arbeitet loooooool.. :lol:
@Steffi: Na hoffentlich nicht. Bis halt auf den Maschinellen Hausmann :angel:
@perzelwupp: Hihi *schleim* Genau ich gehe nach Hollywood und werde berühmt. Dann wird ein Film davon gedreht und dann kann ich rufen : “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!” Kicher :whistle: :silly:
@Martina: Himmel, jezt machst mir Angst *zitter* :unsure: Lol, was du alles im TV guckst :smile:
@Ekke: Danke dir. Ich bin auch froh, dass ich in der Jetzt-Zeit lebe. Es wird sicher nicht besser werden :ninja:
@Andrea: Muah, du Arme. Mal ein bedauerndes “Tätschel” dir schicke. Also, sollte so ein Roboter kommen, ich reserviere ihn dir gleich mal :kissing:

Gut geschrieben Nila! Hab ich gern gelesen.
Allerdings bin ich auch froh, daß das alles noch nicht soweit ist.
Vielleicht werden ja die Leute in 30 Jahren auch ein wenig neidisch auf uns sein. Wer weiß … :wink:

das mit den Putzmaschinen befürworte ich sehr! dann hätte ich heute nicht drei stunden den Feudel schwingen müssen …

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Ich denke auch, daß das nicht mehr soo weit entfernt ist…
Teilweise gibt es das schon, vielleicht noch im Versuchsstadium, manches muß noch erfunden werden wie die Autos ohne Benzin,., :wink:

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@Gucky: Stimmt. Autos ohne Benzin und umweltfreundlich, das wäre was. Genauso wie der Haushaltsroboter :whistle: Auf andere Sachen wiederum könnte ich sehr gerne verzichten. Naja, lol.. stammen eh momentan nur aus meinem wirren Hirn :ninja:

hehe danke für deinen besuch bei mir.. so hab ich dann mal wieder ein neues blog in meinen feeds, denn das was ich hier grad lese bringt mich zum lächeln.. thx a lot … und einen schicken sonntag

Pah, der Knopf im Ohr ist nicht der Weisheit letzter Schluss: Im Buch “Googol” von H. D. Klein (sehr empfehlenswert!!) hat man ein CyberCom – ein Implantant im Hirn, das akustische und optische Reize des Trägers erkennt. Das CyberCom des Protagonisten ist Teil eines Großrechners, auf den Namen “Suzanne” programmiert und ständig online mit dem Träger – es hat eine nette Frauenstimme und kann auf Befehl alle vernetzten Systeme schalten, wie der Träger es wünscht und grenzenlos per Sprachbefehl mit jedem System und jedem Gesprächspartner kommunizieren.

Aber mal Zukunft beiseite: Deine Geschichte ist hervorragend! Ich denke, in ca. 30-40 Jahren könnten wir so weit sein. Wenn man die Privatsphäre auch per Knopfdruck einschalten könnte, wäre das doch prima. Aber totale Überwachung muss nicht sein. Die “Komfortfunktionen” eines solchen modernen Lebens jedoch auf jeden Fall.

Stelle Dir mal einen Menschen von 1950 vor, der das Leben anno 2009 erleben dürfte: er würde konfrontiert werden mit Handys, mit denen man – egal wo man ist – telefonieren kann; Terabytes an Informationen, die per Netbook oder MobileDevice aus dem WWW kommen; Autos, die beim Fahren assistieren; Arztbesuchen mit Chipkarte; Musik vom USB-Stick; Fernsehern, die so groß sind wie eine kleine Kinoleinwand und das abspielen, was man will; Flügen für wenig Geld in alle Städte der Welt im Rekordtempo usw. Für ihn wäre das die Zukunft. Unsere sieht vielleicht so aus, wie Du geschrieben hast…

Also diese Geschichte die du da schreibst lest sich super, aber ich bin mir gar nicht sicher ob ich das will! Aber egal ich werde sicher nicht gefragt,…

Es ist eher so wie Martin schreibt:
Das Leben 1950 und das Leben heute es hat sich vieles geändert, wenn es das www nicht geben würde – könnten wir hier nicht unsere Weisheiten verbreiten :cool:

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Damit setzt ja jetzt Deinen Mann und Deine Kinder ganz schön unter Erwartungsdruck. Wenn sie in 30 Jahren nicht die beschriebenen Positionen erreicht haben, werden sie dann enterbt? :smile:

Schön, sehr schön!

Das traditionelle Familien- und Rollenbild bleibt auch in der Zukunft bestehen.

Die Nasa und “umweltfreundlich und geräuschlos”, naja… :D

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@velvet: Willkommen in meinerm Blogchaos :silly: Dir auch noch nen schicken Sonntag ! :wink:
@Martin: Dein Vergleich 1950 und jetzt hat was! Und wie schon erwähnt, die Technik bleibt ja nicht stehn, sondern entwickelt sich immer schneller und schneller…
Ich denke mal, dass in 30 Jahren Sachen mögliche sind, an die wir momentan nicht mal zu Denken wagen… Naja, wie heißt es so schön? Abwarten und Tee trinken….:wink:
@Gertrude: Danke dir :blush: Also, ich finde das berühmte “WWW” momentan noch sehr als Bereicherung.
@AndiBerlin: Lol Andi, schön wäre es, wenn ich so viel Besitz hätte um jemanden zu enterben :sad: :angel:
@Matthias: Naja, gucken wir mal ob sich die Familie wirklich noch hält. Zumindest das Rollenbild *Zweifel*
Hihi, das mit der Nasa ist reine Spekulation… :biggrin:

interessanter text. kann gut sein dass es mal so sein wird. dass sich der persönliche kontakt reduziert ist in jedem fall gewiss. das mit den singlebörsen, naja, das hat so seine vor- und nachteile.
aber wenn ich mich zurückerinnere, wie ich begonnen hab mich für musik zu interessieren, das is jetz so etwas über 10 jahre her, da hab ich mir gedacht, es wär doch toll wenn es etwas gäbe, wo man auf ‘knopfdruck’ das lied hören könnte das man will – heute gibt es youtube, last.fm, etc.
eine freundin von mir hat einer schulkollegin erzählt, sie hätte ein ganz tolles neues handy (das war zu einer zeit als es nur riesenprügel in schwarz weiß mit antenne gab), das bunt ist, musik spielen und fotografieren kann. tja. so ist das mit den vorstellungen über die technik.

danke übrigens. diese ecke ist wirklich toll. heute werd ich auch mal wieder vorbeischauen. ein wochenende ohne meierei gaaden ist einfach nicht ‘ganz’ (=

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@Paleica: Hmm, wenn ich mich jetzt an meine Kindheit zurück erinnere und in die “Jetztzeit” versetze, da hat sich mehr als eine Menge in den letzten 35 Jahren getan. :w00t: Stimmt….

Naja überlegt nur mal, wie enorm stark sich unser Leben in den letzten 10 Jahren verändert hat. Nur einige Beispiele: Vor 10 Jahren gab es ein Telefon im ganzen Haushalt, da war nichts mit privat Telefonieren.
Zu Dates musste man pünklich erscheinen – nicht so wie heute, wo man sich kurzfristig per SMS für die Verspätung entschuldigt.
Oder die online Partnersuche – da haben sich hundertausende Leute kennengelernt, die sich sonst, wenn Sie eine halbe Generation früher auf die Welt gekommen wären, nie kennengelernt hätten. Klar, dass dann auch jemand mit Partnervermittlungen Geld verdient. Aber das sind Menschen, die Risiken eingegangen sind, statt in ihrem 08/15-Job das Rentenalter abzuwarten…

[...] [...]

Stimmt, vor 10 Jahren war vieles noch anders und sehr vieles hat sich verändert bzw. weiter entwickelt ohne dass man es überhaupt mitbekommen hat ;)

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