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Die Grenzen des Internets

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Category : Internet, Menschen

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Täglich werden wir mit neuen Studien über das Internet zugepflastert.
Dabei gehen viele Meinungen  in entgegengesetzte Richtungen.
Die einen verteufeln die große weite Welt des WWW, hingegen die anderen sehen darin sehr wohl viele Vorteile.
Lesen wir in einem Newsportal “Das Internet macht uns stark und schlau”,  so meldet gleichzeitig ein anderes großes Portal “Das Internet lässt das Volk verdummen“.

Endlose Diskussionsrunden und Reportagen im Fernsehen pflastern uns mit diesen Informationen zu.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich “leider” schon zu einem kleinen Internetjunkie mutiert bin. Ich mag das Netz. Ich fühle mich wohl darin. Samt Infoportalen, Newsseiten, Twitter, Blogs, Foren, Chats, Social Netgroups usw…

Täglich bringt es uns die neuesten Informationen
Wir können rund um die Uhr 24 Stunden in Onlineshops einkaufen oder Dienstleistungen buchen
Bankgeschäfte erledigt man “ratz-fatz” über Telebanking
Benötigen wir eine Software, kein Problem! Per Download ist die gewünschte Software innerhalb kürzester Zeit auf unserem PC und somit verfügbar.
Wir schauen die neuesten Filme per Stream
Googeln uns schlau
Downloaden unsere Lieblingsmusik
Bereits für jedes Thema gibt es ein Forum, in dem man sich gewünschte Informationen einholen kann
Verdienen Geld mit Online-Shops, Marketing usw…
Tauschen uns weltweit mit Freunden und Familie per Chats, Facebook, Messengers oder E-Mail aus
usw…..

Ja, heutzutage kann man sich unmöglich ein Leben ohne diese Annehmlichkeiten des Internets vorstellen.
Wir sind damit aufgewachsen. Ober besser gesagt. Wir sind die Generation, die langsam aber sicher damit verraut wurde und in diese Thematik Schritt für Schritt reingewachsen ist.
Der eine mehr, der andere weniger.

Doch auch dieses Internet hat seine Grenzen:
Egal wie viele Tweets du über Twitter schreibst, es “kratzt” keinen die wahre Person dahinter
Egal, wie viele Freunde du über Facebook hast. Umarmen und reden kannst du nur mit dem, der auch bei dir ist.
Internet ist kein Real Life. Nicht vergleichbar. Nichts gegen das zwischenmenschliche Miteinander.
Was ist schon eine tröstliche Mail, gegen eine echte Schulter zum anlehnen
Oder ein Chat gegen das reale “Gequatsche” und “Gekichere” von Freunden und Familie.
Was ist schon eine elektronische Umarmung oder “Schmatzer”, gegen  den Geschmack eines realen Kusses oder 2 wärmenden Händen, die einen umarmen
Du weißt nicht, wie süß oder streng der Mensch riecht, mit dem du gerade chattest. Keine Augen, die dir verraten, was der Andere denkt.
Kein aufgeschlagenes Knie kannst du mit dem Internet gesund blasen.
Höchstens nachgoogeln, wie du es behandeln musst.
Oder welche Apotheke gerade Dienst hat.
Man kann das Leben sehen, aber nicht spüren.

Manchmal, sollte man vor dem nächsten Schritt stehenbleiben und die Reale Welt in der diese dem Internet unbekannten Dinge existieren, “einsaugen” und Kraft tanken.

Bild: pixelio

Comments (13)

Twitter:
Schöner Beitrag! Deshalb ist es ja auch so unheimlich wichtig das es noch “The Real Live” gibt, trotzdem ist es schön so viele nette Leute übers Internet kennen gelernt zu haben, wie zum Beispiel die Nila :ciao:

Nila, das hast du toll geschrieben. Ich bin genauso wie du auch ein “mutierter” Internetjunkie. Nur das ich mir genau überlege wo ich mich anmelde und wo nicht. Twittern verstehe ich nicht, social Networks/Groups, damit kann ich nichts anfangen. Facebook ist toll, aber dennoch liebe ich auch das Reale Leben. Es wäre ja auch schlimm wenn es nicht so wäre. Was ich allerdings hasse ist es, im Internet einzukaufen. Ich gehe lieber ins Geschäft, rede mit einer Verkäuferin oder einem Verkäufer. man kann ihnen dann in die Augen schauen. Das ist sehr vielmehr persönlicher als Mail Korrespondenzen oder alles immer am Telefon zu bereden.

Twitter:
Egal wie unreal das Internet ist, oder zu sein scheint. Viele Leute vergessen, dass auch hinter den Namen im Internet reale Menschen stecken, welche durchaus eine eigene Identität und eigene Gefühle haben. Zwar ist die Ebene auf der man kommuniziert abstrakter, aber dennoch nicht weniger wert.

Schöner Artikel, liebe Nila. Das Bloggen möchte es mit allen netten Leuten, die ich dadurch kennen gelernt habe, nicht mehr missen. Aber das reale Leben ist schon eine andere Liga … Schön, dass wir beides haben …
Lieben Gruß
Iris

Twitter:
Schöner Artikel. Und vor allem steckt viel wahres drin.

Auch wenn ich all die Menschen, die ich durchs bloggen und twittern kennen gelernt habe nicht mehr missen möchte und durchaus schonmal der Satz “Real Life, das is da wo der Pizzajunge herkommt.” über meine Lippen geht, is das RL eben doch ncoh was ganz anderes eigenständiges, das ich auch nicht missen möchte.

dafür nehm ich mir dann auch durchaus schonmal gerne Zeit. Meist wird es dann auf meinem Blog auch etwas ruhiger… ;-)

Twitter:
So toll das Internet auch ist. Alles kann es nicht ersetzen und es kann auch ganz schön einsam machen. Was nützen eben diese 200 oder mehr Facebook Freunde, wenn man keinen realen Freund hat auf dem man richtig bauen kann und man auch weiß, dass er da ist wenn man wirklich tief unten ist oder man hilfe braucht. Das Internet ist zwar eine tolle Möglichkeit viele Leute kennenzulernen, aber das wirkliche leben wird es nie ersetzen können. Da stimme ich dir 100% zu.

Twitter:
@Spanksen: Uii, das hast du aber jetzt schön gesagt. Jetzt werde ich noch rot :verlegen:
@brunohs: Ich kaufe nun immer öfters über Amazon ein. Man hat keine Versandkosten, die Lieferung geht direkt an die Haustüre und meist ist es noch günstiger als im Fachhandel. :daumenhoch: Grins, du bist auf Facebook und ich bin auf Twitter..
@Ricarda: Dies was du beschreibst, das kenne ich aus meiner Chatterzeit. Dort entpuppte sich LEIDER fast jeder dritte Chatter als Fake. Sie genossen diese Anonymität und deswegen sahen sie auch den Menschen auf der anderen Seite nicht. Ich habe mich dadurch von den Chats verabschiedet. Per Skype oder Messi quatsche ich aber gerne mit Freunden und Bekannten. Auch mit dem einen oder anderen Blogger :bier:
@Lilie: Ja, Gott Sei Dank ist das Real-Life noch eine andere Liga. Internet ist klasse, aber das wahre Leben spielt ausßerhalb :Sonne:
@BjörnKraus: Hallo Willkommen :winks: Ich kann dir nur beipflichten. Ich habe auch durch Bloggen und Twitter wirklich viele klasse Leute kennengelernt. Wenn auch nur per Internet kommuniziert wird. Trotzdem möchte man den einen oder anderen nicht mehr missen. Mein Blog fällt auch immer wieder von Zeit zu Zeit in eine Ruhephase :yes:
@Thomas: Simmt. Ich sage mal, die Dosis macht es. Man sollte in der Lage sein, den Knopf ohne schlechten Gewissen auf AUS zu drücken. Und wenn man mal ein paar Tage keine Zeit hat, dann geht die Welt auch nicht unter. :rauchen:

Twitter:
So unter uns, das Internet war vor 10 Jahren sehr viel cooler als heute.

Sicher gab es da viele gute, nützliche und unterhaltsame Websites noch nicht.

Aber man war unter sich! Niemand war der Meinung irgendwas zensieren oder regeln zu müssen.

Seit das Internet aber in aller Munde ist, wird alles immer nerviger. Datenschutz bla bla. Ich finde auch im Internet sollte nachdenken erlaubt sein. Die Politiker wollen dort schlimmer regulieren als in der realen Welt. :boxen:

Twitter:
@Gilly: Da kann ich dir nur Recht geben. Obwohl ich eigentlich erst richti so rund um 2002 mich damit beschäftigt habe. Wobei ich heute meine Flaterate DSL-Anschluss um nichts mehr gegen meinen alten 56 k Modem Anschluss tuschen möchte. :starr:
Übrigends war dein Internet-Artikel wirklich TOP. :daumenhoch: Bei euch in Deutschland ist das Thema Datenschutz viel intensiver wie bei uns im Ösiland *grübel*

Schön geschrieben… Bei mir ist das ganz einfach. Ich brauche beides. Ohne Internet kann ich mir das normale Leben überhaupt nicht mehr vorstellen. Und nur mit Internet kann ich mir das Leben auch nicht vorstellen. Auf ein sinnvolles Miteinander kommt es eben an… Wer will schon ausschließlich virtuell Leben?

Twitter:
Sehr schöner Artikel liebe Nila.

Ohne Web als Geocacherin undenkbar. Und so anonym ist meine Geocaching-Internet Szene keineswegs. Ständig gehts zum Rudelcachen oder anderen Aktionen :sabber:
————————————————————–
Zumindest virtuell, habe ich eine “langjährige” Freundschaft zu Dir aufgebaut und mich interessiert es sehr wohl, wie es Dir geht. Und wenn es Dich hier nicht mehr gäbe, wäre mein Leben um eine Bereicherung ärmer!

Lieben Gruß
Martina

Twitter:
@rundumkiel: Ich galube ja, dass es ganz ohne Internet ja fast nicht mehr geht. Damit meine ich auch Telebanking oder nach einer Info googlen. Irgendwie gehört das einfach zu mit zum Leben :pcschimpf:
Aber wie du auch schon richtig beschreibst. Die Dosis macht es…..
@Matina: Maaaaaaaah, das hast du aber soooo lieb gesagt, dass ich jetzt direkt ein Tränchen im Auge habe :kuessen: (heute ganz nahe am Wasser gebaut bin) :weinen: Ich freue mich total über dein Lob

Twitter:
Es gibt jetzt viele Studien, die beweisen, dass das Internet dumm, süchtig und krank macht und die neue Generation von Menschen durch die technischen Fortschritte sehr egoistisch geworden sind.
Ich würde echt gerne das ganze Internet auf der Welt abschalten, wenn ich es könnte.

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