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Baby, speak with me – oder was E-Mails über deinen Charakter aussagen

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Category : Internet

Jede E-Mail sagt etwas über das Verhalten des Verfassers aus. So kann man genau erkennen ob es sich um einen Anfänger, Profi, Selbstverliebten, Rational denkenden, Ich-Menschen usw… handelt.

Der Profi kennt seinen E-Mail Ein- und Ausgang sozusagen fast auswendig. Öfters am Tag wird der Posteingang kontrolliert und so schnell es geht beantwortet. Für ihn vermischt sich Geschäftliches und Privates ineinander. So hängt er gerne als Signatur seine gesamte Adresse samt Telefonnummer an. Damit wirkt er dann seriös und professionell.

Den Anfänger erkennt man darin, dass er eher sporadisch seinen Posteingang abruft. Antworten kommen eher selten zurück.

Der Durchschnitts-Mailer guckt meistens immer zur selben Zeit, ein paar Mal die Woche in seinen Eingang. Dafür kommt dann immer eine Antwort zurück.

Auch am Schreibstiel kann man viel aus dem Charakter des Verfassers herauslesen.
Sind die Sätze kurz und präzise gehalten so werden sie von zwanghaften Persönlichkeiten geschickt. Gefühle sind hier fehl am Platz. Wichtig ist der kurze Inhalt.
Meist sind es sogenannte Ich-Menschen.

Dann gibt es noch die Detail-Liebhaber, die einen gewissen Hang zur Theatralik haben. Mit sämtlichen Emocions wird der Text gestaltet. Gerne schreiben sie jeden Satz in einer anderen Farbe. Auf Groß- und Klein Schreibung wir sehr viel Wert gelegt. Diese Mails sind immer fehlerfrei geschrieben.

Die impulsiven Menschen unter uns (ähmm ich) schreiben sich sozusagen sämtliche Gefühle und Anliegen von der Seele. Ihnen ist die Groß- und Kleinschreibung eher unwichtig. Immer wieder kann man bei ihnen Rechtschreibfehler entdecken. Ihnen ist der Inhalte bzw. die Botschaft am wichtigsten.

Selbstverliebte Mailer schreiben seitenweise endlos lange Texte. Sie sind sich selbst am Wichtigsten. Das Gegenüber wird heillos überfordert. Er geht auf noch so jedes kleine Detail ein.

Die Mitfühlenden unter uns schreiben dafür eher kurze Texte, die sie gut übersichtlich unterteilen. Hauptsache der Empfänger hat den Inhalt sofort verstanden und muss sich nicht erst den Inhalt „zusammenlesen“.

An der Betreffzeile kann man schon einiges herauslesen. Ist sie fantasielos allgemein gehalten, so hat der Absender an dem Empfänger kein Interesse. Die Mail ist eine lästige Pflicht. Nur keinen Gedanken an den Empfänger verschwenden. Der Schreiber ist ein spontaner unaufmerksamer Mensch. Überlegt sich der Versender einen dazugehörigen Betreff zum Text und passend für den Empfänger, so ist es ein aufmerksamer, sensibler, fantasievoller Mailer.
Auch an der Anrede kann man schon erkennen, wie der Versender Einem „gesonnen“ ist.

Je regelmäßiger sich 2 User mailen, desto wichtiger sind sie sich und desto „intimer“ ist ihre Beziehung. An der Anzahl der gespeicherten Nachrichten lässt sich erkennen wie viel die Personen in diese Beziehung investieren.
Wer E-Mails aufhebt, ist an dem Versender involviert und interessiert. Derjenige, der jede
E-Mail gleich wegdrückt, hat an seinem Kommunikationspartner eher nicht viel Interesse. Für ihn ist mailen mehr Pflicht als Freude. Ihm ist sein Gegenüber egal.

Egal welcher User man beim E-Mail schreiben ist. Diese Art von Kommunikation ist einfach nicht mehr wegzudenken.

Quelle: Futurzone

Comments (3)

:zensur: dazu sag ich jetzt mal garnix :motz:

mitteldings…… wo bist du?

Twitter:
Also ich schaue täglich mehrfach meinen Eingang nach, da sich eben privates mit sehr viel anderem trifft. Ich brauche einfach einen sauberen Postkasten, dafür kann der an der Haustür von mir aus überquellen:up:
Lieben Gruß
Kvelli

Twitter:
@susanna: Habe mich bei den “Impulsiven” wiedergefunden. (Eh schon wissen….)
@Kvelli: tztztz, was da wohl die Nachbarn sagen, zu dem vollen Briefkasten

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