Tanzende Fäden von Nebelschwaden
ziehn über das noch schlafende Land
alles so schattenhaft fremd, und doch so bekannt.
Weit am Horizont verblasst das Dunkle der Nacht,
alles langsam wieder zum Leben erwacht.
Die ersten Sonnenstrahlen entweichen der Welt
ein sanftes Licht, das den Raum erhellt
Strahlen ziehn hoch, umschlingen sich.
schön anzusehn, es blendet mich
Die Schönheit der Nacht sie geht dahin
ein neuer Tag , ein neuer Beginn.
Tautropfen fallen – einer Träne gleich
diese Momente machen meine Seele reich
Träumerisch schweift mein Blick
Über bunte Landschaft hin- zurück
Sonnenstrahlen filtern durch Zweige
Der Sommer ging schon längst zur Neige.
Ein Drachen, hoch am Himmelzelt
Lacht fröhlich runter, auf die Welt
Der Herbstwind bläst ihn durch die Lüfte
Würzig riechen Erntedüfte.
Nun beginnt das große Sterben
Ein letztes Aufbäumen, ein letztes Werben
Doch Alles hat schon längst verloren
Wird erst im Frühling wieder geboren.
Die Sonne singt ihr letztes warmes Lied
Die Aster sich noch einmal wiegt
Vetter Sturm braust von Norden
Unmerklich ist es kalt geworden.
Blätter reißen von den Bäumen
Lassen Felder, Straßen, Flure säumen
So kann der Winter wie ein Kissen
Das Land beschnein’, die Landschaft küssen.





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Ein wirklich sehr inniges, romantisches Gedicht, das Du geschrieben hast. Ich glaube es gibt kaum einen größeren Gegensatz zu dem
Buch “Feuchtgebiete”, es sei denn, könnte durchaus sein, dass Dich der Inhalt des Buches zu solch wunderbaren poetischen Versen inspiriert hat.
Aber egal, ist auf jeden Fall eine Bereicherung in der Welt der Posie.
Sei lieb gegrüßt und geniesse das farbenfrohe Spiel der Natur.
Servus sagt Kvelli
:applaus: :applaus: :applaus:
endlich wieder ein gedicht von dir.
super schön geschrieben.
nur eins
“unmerklich ist es kalt geworden”???
ich habs gemerkt… es ist kaaaaaaalt
Twitter: nila_73
@Kvelli: Lol, das Gedicht ist in der Tat ein großer Unterschied zu Feuchtgebiete. Und :gott: für das Kompliment. *rotwerde*
@Susanna: Ach du hast die Kälte schon bemerkt. Alles schon Aufstellung genommen? :lachtot:
Bussi und dir auch danke fürs Kompliment
Ui, was für ein schönes Foto! :smile:
Du hast eine wunderbare Art zu schreiben! :^^:
Nur weiter so!
..und ich habe sogar noch kuzr überlegt wer N. St. sein könnte *hust*
Ich wollte es wohl nicht wahrhaben. Wirklich sehr gelungenes Gedicht :)
Und das einzige zu dem einen “Feuchtgebiete” anregt ist noch mehr auf die Körperhygiene zu achten. Ich finde es jedenfalls geschmacklos und widerlich.
Gefällt mir auch sehr gut, gratuliere dir!
Schöne “Wortbilder”, die du da formuliert hast :2thumbs:
Twitter: nila_73
@Abraxandria: Danke. Jetzt werde ich wirklich noch rot :ops:
@L:Merci fürs Lob :gott: Ja, in der Tat ist Feuchtgebiete widerlich. Immer wenn man glaubt es geht nimma extremer, kommt noch was Schlimmeres nach.
@Vic: Danke dir! :gott2: :ops:
Also das Gedicht ist ein Wahnsinn wunderschön,
habe gerade ein wenig bei dir auf der Seite verbracht!
Gefällt mir was Du so schreibst, ehrlich grosses Lob von mir !!! :smile:
Gertrude’s last blog post..Krieg und Frieden: Unsere Welt
Twitter: nila_73
@Gertrude: Ich danke dir. Freut mich, dein Lob. Jetzt werde ich noch rot :blush: