Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.
(Friedrich Hebbel)
Unser Schicksal wird mehr vom Zufall bestimmt, als von der sorgfältigen Planung
(Peter Tremayne)
Dies sind 2 Zitate, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Ich habe sie irgendwo gelesen, für sehr gut befunden, und seither kreisen meine Gedanken um diese eine Frage.
Was ist Schicksal und was ist Zufall?
Der plötzliche Unfalltod eines nahestehenden Menschen.
Die eigene verhasste Krankheit
Der Verlust des geliebten Babys, deren Herz einfach in der 20 Woche zu schlagen aufhörte
Die unerwiderte Liebe zu einem Menschen, den man nicht aus seinem Herz streichen kann
Der Verlust seines Arbeitsplatzes
und und und
Sind diese paar genannten Sachen Schicksal oder einfach nur der pure Zufall.
Menschen werden in Wohlstand und Reichtum geboren, andere in die pure Armut. War dies schon Vorbestimmung? Es heißt doch immer, jeder von uns hat einen Seelenverwandten auf dieser Welt. Trifft man auf diesen Menschen bzw. glaubt man in einer anderen Person diesen darin zu finden, ist es das Schicksal was uns zusammengefügt hat, oder purer Zufall?
So wird ein Träumer immer alles als Schicksal abhandeln, und der Realist mehr dem Zufall geneigt sein. Das heißt aber noch lange nicht, dass besonders die Zufalls-geneigten Menschen oberflächlich denken. Im Gegenteil. Gerade diese Sparte hinterfragt jedes noch so kleine Fuzelchen.
Eine andere Erklärung wäre, dass es diese beiden Wörter Schicksal und Zufall gar nicht gibt.
Die Ereignisse sind einfach durch eine Reihe aneinanderkettende Dinge geschehen.
So wie z. B.: der 11 September.
1)Der jahrelange Plan.
2)Die Entführung der Flugzeuge.
3)Und die Ausführung des “Vorhabens”.
Gerade bei diesem Beispiel klaffen die Meinungen weit auseinander. Die einen sagen es war einfach Schicksal dass zB. mein Mann in diesem Gebäude war, die Anderen reden vom puren Zufall.
Es liegt einfach in der Evolution des Menschen, dass wir alles sehen, (be)greifen und verstehen wollen. Ist dies nicht der Fall, fangen wir zu Hinterfragen an.
So sagte sogar Albert Einstein: “Es gibt keine Zufälle, denn wir haben den freien Willen. Da ist nichts vorherbestimmt.”
Doch wo kann ich den freien Willen bei einer schweren Krankheit nutzen?
Andererseits, irgendwie muss ich ihm auch Recht geben
Alle Dinge, Ursachen und Wirkungen haben ein Naturgesetz. Ergo – Alles was geschieht hat seine Ursache. Ursache = Wirkungsprinzip.
Ich persönlich sehe das Schicksal als Vorbestimmung an, und den Zufall als das Gegenteil. Manche Sachen (Schicksal) kann man einfach nicht erklären warum sie eingetreten sind, und Andere (Zufall) passieren aus einer Aneinanderkettung un(glücklicher) Umstände. Zufall kann überall und zu jeder Zeit passieren. Schicksal dagegen nicht. Das kann man nicht ändern.
Dem Unwissenden ist das Leben Zufall.
Dem Wissenden ist das Leben Vorherbestimmung.
Dem Weisen ist das Leben stetige freie Wahl. Ständig wählt er so, dass er größere Freiheit der Wahl für alle erzeugt…
(Maria)





Ich bin ja auch so ein Träumerlein. Ich denke aber, dass Schicksal und Zufall zwei Begriffe für ein und dasselbe sind. Dinge passieren, da ist es ganz egal ob man von Schicksal oder von Zufall redet. Irgendjemand meinte das ist Zufall und da kam ein anderer und sagte “Nein, das ist Schicksal” – vermutlich war dieser andere Wahrsager von Beruf. Das ist ungefähr so als wenn jemand sagt “Der Ball ist rund.” und ein anderer sagt “Nein, der Ball ist glatt.”
:-)
“Zufall ist das Pseudonym Gottes, wenn er nicht selbst unterschreiben will” Zitat Anatole France
Ich bin die Sorte Mensch die daran zweifelt, ob es Zufälle wirklich gibt. Mein Gefühl sagt mir, alles was mir zustößt folgt einem Plan, einer Vorhersehung! Allerdings bin ich mir bewusst das ich meinem Schicksal nicht in die Karten schauen kann, indem ich Horoskope lese oder mir die Karten legen lasse.
……….
Jeder meiner Schritte führt mich zu dem was mein “Schicksal”, besser mein Leben für ich bestimmt hat….das heißt aber nicht das ich nicht mein Leben mitbestimmen kann. Ich gestalte mein Leben mit den Bausteinen die mir gegeben werden. Nicht immer sind es schöne neue Materialien mit denen ich leicht meine Mauer hochziehen kann, oft muss ich erst einmal den alten Mörtel von den Steinen klopfen um weiter zu bauen.
Doch das macht mich nicht traurig oder frustriert…nein ich vertraue auf mein Schicksal auf mich und auf meinen Glauben
Bislang kam nach jedem Fall eine Leiter die mich wieder nach oben leitete und meist ein Stück höher als zuvor!
LG Bonafilia
tasha = gnadenloser realist!
trotzdem neige ich dazu lilo zuzustimmen, dass schicksal und zufall zwei begriffe für ein und die selbe bedeutung sind. niemals werde ich sie aber akzeptieren. nie werde ich dinge hinnehmen, weil “das schicksal” es so will. wie sagt man so schön? “wir sind unseres eigenen glückes schmied” und es liegt bei allem schicksal und zufall doch an uns, was wir daraus machen.
ich bin wohl der typische steinbock ;) immer mit dem kopf durch die wand und “legt das schicksal” mir steine in den weg, werde ich richtig sauer, was zu einem “jetzt erst recht” führt.
an schicksal im sinne einer göttlichen vorbestimmung glaube ich nicht. man sagt ja, der alte mann oben wolle uns prüfen *lächel*
wenn das so denn so wäre, hätte ich bei zeiten mal ein hühnchen mit ihm zu rupfen, warum ich immer mehr prüfungen ablegen muss als die breite masse ;)
nein, gebe es ein schicksal im göttlichen sinne, sehe das gerechter aus!
Twitter: Schaps
Ich hab auch mal über das Schicksal geschrieben. Ich sehe es im selben Atmenzug wie den Glauben und lehne es deswegen ab. Der Begriff Schicksal und seine damit einhergehende Erklärung resultieren ja einzig und allein aus der Tatsache dass sich der Mensch fürchtet und in allem versucht Hoffnung zu finden, genau wie der Glauben.
Ich denke auch, Schicksal ist vorher bestimmt.
Zufall ergibt sich mehr aus der Situation und ist damit zumindest eingeschränkt zu beeinflussen.
Twitter: ...--...
Ich zweifele an beiden Bezeichnungen. Sie zeigen doch viel eher, dass wir Menschen nicht bereit sind, uns mit nicht einfach zu erklärenden Dingen wirklich und ernsthaft auseinanderzusetzen. Wir schieben sowas lapidar mit Zufall und Schicksal ab, geben uns damit zufrieden und die Sache hat sich.
Ein vielelicht ganz menschliches Problem, dem wir und nicht zu entziehen vermögen…
Sei lieb gegrüßt und genieße die Sonne.
Kvelli
Twitter: Maksimal2
Mal angenommen, es wäre unser Schicksal mit 90 Jahren an Krebs zu sterben … dann könnten wir doch ruhig jetzt aufhören zu essen … wir könnten nicht verhungern, denn das wäre ja nicht unser Schicksal.
Ich denke, dass es weder das Eine noch das Andere ausschließlich gibt.
Wenn ein Zug verunglückt, mag das Zufall sein – und es ist Schicksal, wenn wir uns in diesem Zug befinden.
Oder ist es Schicksal, wenn der Zug verunglückt – und Zufall, wenn wir uns in diesem Zug befinden?
Für mich gibt es darauf keine allgemein gültige Antwort.
Twitter: nila_73
Sturschädel lach… Aber mal im Ernst. Diesen Satz – Jetzt erst Recht. Den finde ich verdammt wichtig. Nicht aufgeben. Jetzt erst recht weiterkämpfen. Koste es was es wolle. Ich bin da mehr das Gegenteil. (Krebs)

@Lilo: Eigentlich bin ich glaube ich Realist. Für mich sind fast alle Sachen Zufall, bis auf ein paar Ausnahmen. Wie z.B. Krankheit. Die fällt unter Schicksal.
@Bonafilia: Meine Ansicht ist ja (muah bitte nicht lachen) dass wir mit einer gewissen Lebensaufgabe auf die Welt kommen. Das ist Schicksal. Wie wir sie meistern, dass ist jedem von uns selber überlassen. Das wiederum ist Zufall.
@tasha: Steinbock? Sososo
Ich gebe viel zu schnell auf, und lasse mich hängen. Aber ich arbeite an mir.
Für mich ist Schicksal und Zufall nicht ein und das selbe.
@Retronaut: Dem kann ich nichts dazufügen. Wir beiden liegen bei diesem Thema auf der selben Wellenlänge :grübel:
@Schaps: Aber gleich alles ablehnen? Was ist für dich eine schwere Krankheit. Zufall? Also für mich fällt das eindeutig in die wenigen Sachen der Sparte Schicksal. *Grübel* Von wo kommt eigentlich der Ausspruch, das Schicksal auf die Probe stellen?
@Kvelli: Hmm, oder wir zerpflücken alles ein bißchen zuviel. Und grübeln über unser Schicksal oder den Zufall nach.
Sonnige Grüße? WOOO in Gottes Namen ist die Sonne???
@maksi: Je länger ich mich damit beschäftige bzw. darüber nachdenke, umso schwieriger ist es, eine Antwort zu finden. Aber trotzdem sind es für mich 2 Paar verschiedene Schuhe
Spinnrad-Sabine = Träumerin
Ich gehör zu den Leuten, die eher durch dieses Leben … wie soll ich schreiben … gleiten (manche sagen ;-) “schlafwandeln”)
:-)
Ich habe das Gefühl, eines fügt sich in das andere – weder Zufall noch Vorherbestimmung.
Zufall oder Vorherbestimmung wird es erst durch die Art und Weise wie wir diese Geschehnisse betrachten.
Warum soll eine Krankheit Schicksal und nicht Zufall sein? Weil sich Schicksal schlimmer anhört? Wenn ich mir zufällig in der Bahn ein böses Virus einfange … was bedeutet das ?
Für die Sternzeichengläubigen – ich bin Steinbock
Grüßle von Sabine
Twitter: ...--...
@Nila
Also, die Sonne, tja, sie war heute überall dort, wo ich mich befand. Sie folgte mir heute morgen nach Hannover, dann nach Dortmund und über Paderborn wieder nach Hause. Aber bitte, sei unbesorgt, das tut sie nur für liebe Menschen
Servus, Adios und Ciao
Kvelli
Twitter: nila_73
@Sabine: Lach, noch ein Steinbock. Wie Tasha. Lauter Hörnerviecher hihi…
Hmm, ich glaube bei diesem Thema gehen die Meinungen sehr auseinander. Ist auch gut so. Ich bin (da Krebs) gerne mal in meinem eigenen Träumerleinland, aber da bin ich komischerweise ein Realist
@Kvelli: So, und damit du es jetzt weisst. Ich puste dir die ganzen dicken Schneewolken nach Hannover. Bääääätsch pffffffffffffff :bätsch:
Mir geht es da wie Sabine.
Ich habe das Gefühl, eines fügt sich in das andere – weder Zufall noch Vorherbestimmung.
Manchmal dauert es zwar ein wenig, bis ich den Sinn in bestimmten Dingen sehe, aber das kommt oft später. Dass unser Weg schon jetzt feststeht, glaube ich nicht. Aber ebenso wenig glaube ich, dass wir von Zufällen gesteuert durchs Leben gehen. *g* Ich dreh mir das so, wie’s gerade passt.
Twitter: nila_73
@FrauW: Hmm, ich glaube schon an Zufälle und Schicksale. Wobei ich eher alles als Zufall erkläre. Oder aneinandergreihte Zufälle, das klingt noch besser :grübel:
Twitter: Schaps
Naja, kuck mal, Nila. Schicksal wird von vielen einfach nur als Wort für einen Vorfall genommen. Etwas Unerwartetes eben. Für die Wenigsten bedeutet es gleich dass es vorherbestimmt war. Das ist ja aber die eigentliche Definition von Schicksal.
Meinst du denn damit etwas Vorherbestimmtes oder nicht? :)
Twitter: nila_73
@Schaps: Ja genau, das meinte ich. Etwas Vorherbestimmtes.
hehe
stimmt voll hab auch schon oft dem schicksal zutun gehabt… bla bla bla..
.. lg
gebt euch nicht mit dem schicksal ab macht was aus eurem leben! alles ist möglich.. bla bla silviaaa : nicht:
sondern:
ein freundliches hallo…
ich denke auch zufall oder schicksal ist ansichtssache und doch zwei begriffe für ein und das selbe, dass jede einzelne person anders interpretiert. dinge passieren ob man will oder nicht. vllt ist man manchmal einfach zur falschen zeit am falschen ort. vllt war ich genau zu dieser zeit an diesem ort, weil es mir vorbestimmt war dort zu sein, um erlebnisse zu sammeln aus erfahrungen zu lernen. vllt war es aber auch nur zufall dass ich genau zu dieser zeit an diesem ort war und hatte glück einen schönen moment mitzuerleben oder einen netten menschen kennenzulernen. egal wie man es sich letzten endes erklärt warum das ein oder andere passiert, es prägt jeden menschen auf seine weise und bringt ihn einen schritt weiter. so beinflusst der ein oder andere vllt sein schicksal, oder versucht dem zufall aus dem weg zu gehen…
greetings to everybody
jemand der an sein schicksal glaubt, glaubt nicht an zufall
jemand der an zufall glaubt, kann sein schicksal nicht in der hand halten
=)
Twitter: nila_73
In deinen beiden Sätzen steckt auf alle Fälle sehr viel Wahrheit
@ümit: Willkommen
Ich bin der Meinung, dass man die 2 Begriffe nicht auseinander halten kann. Es spielt immer von jedem etwas mit.