Das Wörtchen NEIN zu sagen ist wichtig!
Schon alleine für sein eigenes Wohlbefunden und Seelenwohl.
“Abgrenzung” ist die Devise.
Ich würde mal behaupten, ich bin kein ewiger “JA-Sager”. Aber auch das Wörtchen “Nein” strikt-laut und endgültig auszusprechen ohne wieder “Umzufallen” dies fällt mir persönlich sehr schwer.
Und damit habe ich mich in so manche Situation geritten, die mir am Ende überhaupt nicht gefallen hat.
Denn:
Klingelt das Telefon zum 100 Mal mitten in der Nacht, und meine Freundin rotzelt stock betrunken was von einem Liebeskummer in die Leitung mit den Worten “Du kommst doch gleich?”, so stehe ich (wobei ich eigentlich schlafen möchte) 20 Minuten später bei ihr “Hab Acht” auf der Matte. 4 Stunden später wären wir beide ausgeschlafen gewesen. Doch da hätte ich “nein” sagen müssen.
Lispelt mein Chef durch seine Zahnlücke:” Das gehört heute aber noch gemacht, sie bleiben doch länger Frau St.?”, so sage ich brav:”Ungern aber ja ich bleibe”, obwohl ich schon seit einer Stunde geistig außer Haus bin und verschiedenste Termine zu erlegen hätte.
Leute die nicht gerade strikt “nein” sagen können sind eindeutig Waschlappen, Wischmopps. So wie ich! Was könnte ich mich ärgern, über meine dumme Gutmütigkeit, die in diesem “Ja-Sager Syndrom” versteckt ist.
Automatisch wird man von seiner Umwelt ausgenutzt.
“Hole doch mal das Ketcup auf den Tisch”, “Du zahlst doch schnell das Taxi?”, “Am Samstag bräuchte ich eine Aushilfe, du kommst doch?”.
In den wenigsten Fällen ist hier von mir ein striktes Nein zu erwarten. Eher noch beim Taxi, wenn ich als Chaostyp wiedermal Ebbe in der Geldtasche habe.
Ja, ich bin sozusagen eine Putzfrau. Im geistigen Sinne.
Ich putze für andere die Seele usw. sauber. Mit meinem unausrottbaren Helfer Ja-Sager Gen.
Und das nutzen andere Mitbürger immer wieder schamlos aus.
Überall wo Not am Mann ist, da steht so ein Weichei wie ich “Hab Acht” während härtere gesottete Personen nach einem strikten NEIN gemütlich auf ihrem Sofa sitzen und an dem kalten Prosecco nippen.
Es ist ja nicht so, dass ich dauernd ja sage. Aber Mittlerweilen fällt es mir schon auf, dass ich bei manchen Situationen lieber hätte NEIN sagen sollen, da ich selber damit heillos überfordert bin.
Ja klar. Man kennt mich als fröhlichen und sehr gesprächigen Menschen, der eigentlich keine Scheu vor irgendwelchen Situationen hat. Manchmal fast eine zu große Klappe.
Doch geht es dann ans “Eingemachte” so scherrt die “Putzfrau” in mir aus und sagt zu allem JA und Amen, wobei sie innerlich 100 Mal Nein-nein-nein schreit.
Eine Schande. Denn eine Frau Mitte 30 die mit beiden Beinen im Leben steht, sollte eigentlich genau wissen, was sie möchte oder nicht, bzw. wann sie aufstampft und mit einem donnernden “Nein” die Szene verlässt.
Thai Chi, Kickboxen, Meditation, Reiki, Selbstverteidigung, Rhetorik, sind nur ein paar Seminare, die ich schon besucht habe um der Misere endlich einen Riegel vorzuschieben.
Jemand der mich kennen lernt kann oft dieses Problem gar nicht verstehen, da ich äußerlich ein ganz anderes Auftreten habe.
Aber ich nehme dieses Problem jetzt an Angriff. Das wäre ja gelacht. Ich mag nicht mehr die dumme Putzfrau sein.
Übrigens, hat noch jemand anderes auch dieses Problem? Oder bin ich sozusagen ein seltenes Exemplar?! Der gutmütige Trottel auf Deutsch!
Ich habe ein bisschen geforscht und 8 Tipps von einem Experten gefunden.
Leichter gesagt als getan finde ich.
1 Geben ohne Hintergedanken
2 Hören, was der “Bauch” sagt
3 Nicht immer gleich JA sagen
4 sich selbst nicht überfordern
5 Schuldgefühle aushalten
6 Gegenleistung verlangen
7 Die richtigen ansprechen
8 Beziehungen überprüfen
Immerhin habe ich ein selbstbewusstes Auftreten, eine gewisse Fröhlichkeit, einen sturen Dickschädel und keine Berührungsängste fremder Personen gegenüber. Dies könnte mir bei meinem Vorhaben sicherlich nutzen. Denn, wie oben schon geschrieben. Ich nehme das Problem jetzt in Angriff!





Twitter: luzifer
Nein das bist du definitiv nicht. Ich stell mich einfach mal auch in die Gruppe der gutmütigen Trottel – Auch wenn ich selber auch schon gemerkt hab das ich einfach öfter mal nein sagen sollte… Irgendwie wirds dann doch wieder ein Ja und schon darf man machen…
Na das ist doch schonmal was. Selbstbewusst… Naja hin und wieder, Fröhlichkeit? Ach das is ja der neue Brotaufstrich von *** oder? Berührungsängste… Check – Vorhanden…
Naja schaunmer mal.
Twitter: Maksimal2
Ich musste NEIN-Sagen auch erst lernen. Aber man kann es lernen. Zuerst bin ich ins andere Extrem gefallen und habe zu allem und jedem NEIN gesagt, aber mittlerweile habe ich ein gesundes Maß gefunden. Was mir “Bauchgrummeln” verursacht, wird abgelehnt. Es hört sich zwar egoistisch an, wenn ich sage “ich bin mir selbst am wichtigsten”, aber letztendlich profitieren ja von meiner Ausgeglichenheit die anderen. Ausgeglichen kann ich aber nur sein, wenn ich zufrieden bin.
Irgend ein schlauer Kopf sagte einmal: “wenn jeder an sich selbst zuerst denken würde, dann wäre an alle gedacht” … und er hat irgendwie Recht. Oder? ;)
Nunja… kommt drauf an, zu wem man nein sagt ;-)
Überstunden sollte man ja grundsätzlich ablehnen, wird ja sowieso häufig von alleine später ;-)
Und ansonsten die Waage halten… gelingt mir aber auch nicht immer – ich bin nämlich auch eher der Ja-Sager. Aber seit dem ich wie die Mädels schwätz(ja=nein, nein=ja, vielleicht = ja) klappt das besser: damit rechnet nämlich keiner *hrhrhr*
Ach, liebe Nila

wichtig ist, dass der Putzfrauenteil in den entscheidenden Momenten Urlaub hat.
ich glaub, ich mag dich
…
….Denn eine Frau Mitte 30 die mit beiden Beinen im Leben steht, sollte eigentlich genau wissen, was sie möchte oder nicht, bzw. wann sie aufstampft und mit einem donnernden “Nein” die Szene verlässt …
Schreib Mal Ende 40 … und du kommst mir näher.
Stell dir vor – jahrelange Karateausbildung und Nahkampftraining – und was hat es in dieser Hinsicht genutzt??? Nada … Nothing … Nicht viel …
Aber ich versuche für das Leben etwas anderes zu lernen …
Es gibt Momente, an denen ich wirklich Nein sagen muss …
Es gibt aber auch Momente, in denen ich das “Risiko eingehe” zu helfen.
Mag sein, dass jemand meine Gutmütigkeit ausnutzt – das tut er aber nur EIN Mal
Und deshalb – was wäre die Welt ohne den blöden Teil der Spezies Mensch
Lass dich drücken
Sabine
Twitter: computergucky
Helfersyndrom ?
Normalerweise ist das ja erstmal nix Negatives. Die Einzige, die darunter leidet bist du. Die anderen werden deine Hilfe gerne annehmen und sich keine Gedanken machen wie es dir geht…
Z. B. mit der besoffenen Freundin.
Ich hätte mir das einmal angehört um zu erfahren, was los ist. Also ob Gefahr besteht oder sie mich nur im Suff vollabert.
Bei Gefahr im Verzuge wäre ich (Freund(in)) natürlich auch hingefahren !
Ansonsten hätte ich sie beim zweiten Anruf zusammen geschissen !
Also um sich nicht zu verlieren denke ich, man muß abwägen ob eine Hilfe unbedingt notwendig ist und nur dann möglicherweise eingreifen.
Leider wird Hilfsbereitschaft in den meisten Fällen mit “Dummheit” oder Schwäche gleichgesetzt. So nach dem Motto: die/der macht das schon.
Im näheren Umfeld würde ich verstärkt darauf achten, ob auch mal was zurückkommt.
Nicht als “Aufrechnung” (ich habe dir das gegeben und nun mach dieses für mich) sondern generell mal gucken, ob das ein Geben und Nehmen ist. Denn DAS ist Freundschaft. Alles andere ist nur ausnutzen !
Das gilt im privaten wie auch im beruflichen Umfeld !
Wenn dein Chef dich befördert oder deinen Lohn erhöht, kannst du auch schon mal außergewöhnliche Leistungen erbringen. Aber auch da muß man sich abgrenzen !
Ich liebe es nein sagen zu können. So kann einem einiges erspart bleiben.
Twitter: Andi_Berlin
Dir geht es da wie mir in Sachen “Nein” Sagen. Es fällt mir nach wie vor schwer die Bitte von jemanden mit einem “nein” zu erwidern!
Twitter: lilu24
Ich kann dir da nur zustimmen Nila. Bei manchen Dingen bin ich nicht richtig KOnequnt udn das Wort nein verlieht sehr schnell schon mal an bedeutung. Vor allem sachen die die Erziehung betreffen bei unserm Sohn…Da wird aus einem Nein schon auch mal ein Ja.
Twitter: macpirat
Hallo Nila,
das “Ja-Sager” Syndrom ist echt eine Sache die viele beschäftigt unter anderem mich!
Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass sich Menschen das merken! Wenn du einmal ja gesagt hast, sollst du gefälligst immer ja sagen!
Aber wie die Mehrheit dir hier bestätigt hat, muss man ein gesundes Mittelmaß finden, sobald nämlich jemand herausgefunden hat, dass du ein potenzieller Ja – Sager bist, nutzt er das aus! Also mal lieber einmal mehr Nein und später vielleicht doch einlenken, als von vornherein immer ja zu sagen!
Gruß
Matthias
Twitter: macpirat
Sorry mal wider das Häckchen vergessen, diesen Kommentar kannst du wieder löschen, Nila!
Sorry!
Gruß
Matthias
Twitter: bluefo
Hey Nila, schönes Thema, das Du hier aufgegriffen hast. Es ist wirklich eine Kunst, zur richtigen Zeit an den richtigen Stellen “NEIN” sagen zu können. Spätestens dann, wenn man selbst das Gefühl wahrnimmt, dass man in irgend einer Form ausgenutzt wird, sollte man seine Einstellung überdenken.
Ich habe in der Vergangenheit eigentlich immer gern geholfen. Ich habe grundsätzlich keine Gegenleistung verlangt und auch in keiner Form erwartet.
Das führte dann z.B. dazu, dass mich jemand bat, ihm am Wochenende beim Bau einer Terassenüberdachung zu helfen.
Keine Sache, ich war da…. nur hat derjenige schon während des Aufbauens angefangen mit Sprüchen wie:
“Ja, wenn dir das Spass macht, kannst Du ja jetzt mal öfter zum Anpacken vorbeikommen….wie sieht es am nächsten Wochenende bei Dir aus?”
Hallo, ähhh na ja, dem hab ich dann nicht mehr geholfen…
Ein weiteres Beispiel: Ein Bekannter, von dem Du jahrelang nix gehört hast ruft auf einmal an: “Du kennst Dich doch mit Computern aus, ich hab da ein kleines Problem. Kannst Du mir mal helfen?”. Keine Frage, ich schau mir das mal an, mal sehen was ich machen kann. Dann kommen jedoch beiläufig so Äusserungen wie: “Du sitzt ja eh den ganzen Tag vorm Computer. Das ist ja Hobby bei Dir. Damit hab ich dir ja fast einen Gefallen getan… u.s.w.”
Auch in solchen Fällen, habe ich ab sofort keine Zeit mehr. Ich frage grundsätzlich genau nach, was derjenige mit seiner Kiste angestellt hat und reagiere zu 90% mit der Aussage. “Sorry, ich bin kein Techniker!”.
Ansonsten verbringt man Feierabend und Wochenende bei anderen Leuten mit Arbeiten und Gefälligkeiten und selbst hat man nix mehr davon.
Die anderen Leute scheren sich in der Regel einen Dreck darum, ob Du selbst Pläne hast, oder der Partner allein zu Hause sitzt und auf dich wartet.
Ich könnte jetzt noch Hunderte weitere Beispiele anführen.
Heutzutage bin ich eher das unfreundliche Arschloch! Wenn mir jemand etwas schenken möchte, was ich nicht haben will, dann sage ich “Nein Danke” wo ich früher aus Höflichkeit “Ja” gesagt habe. Von wegen: “Einem geschenkten Barsch, guckt man nicht in den Arsch!”. Das gilt auch für Familiengeschenke… was natürlich manchmal zu peinlichen Situationen führen kann. Trotzdem finde
ich “Ehrlichkeit” sollte über der “Höflichkeit” stehen. So, bevor ich hier jetzt weiter spamme, mach ich mal Schluss, möchte Dir aber noch sagen, das ich Dich für die Dienste an Deiner Freundin bewundere. Du bist mit Sicherheit eine Freundin, die man sich wünscht…. lg von der Küste aus dem hohen Norden.
Twitter: nila_73


Schön, dass wir uns in mancher Hinsicht so ähnlich sind…. 





@Knut: Hmm irgendwie bin ich dann doch nicht alleine auf weiter Flur, wenn ich dein Kommi lese. Darin auszubrechen ist gar nicht so einfach. Und ich denke wir beide werden noch lange daran arbeiten müssen.
@Maksi: Schön, dass du es schon so weit geschafft hast. Ins andere Extrem zu fallen, dass habe ich jetzt schon ein paar Mal gelesen, seit ich mich intensiv mit diesem Thema auseinander setze. Ein bissl mehr Ego würde mir auch nicht schaden. es ist schön zu lesen, dass du eine gewisse Ausgeglichenheit gefunden hast
@BrokenSpirits: Hmm, im Grunde hast du ja Recht. Aber in den Zeiten der Wirtschaftskrise, kann man zu seinem Chef leider nicht immer NEIN sagen. Gerade in der Privatwirtschaft. Wo man dann immer wieder hört, jeder ist ersetzbar
@Sabine: Lach, immerhin hast du mit .. 40 mehr gelernt als ich. Nämlich, dass man sich von einem Menschen nur 1 Mal ausnutzen lässt und danach ein striktes NEIN sagen kann. Grmpf, daran arbeite ich noch. Lol, dann sollte ich es wohl mit einer Nahkampfausbildung lassen. Bringt eh nüx
@Gucky: Du hast genau das erwähnt an dem ich unheimlich hart arbeiten muss. Nämlich an der “Abgrenzung”. Manchmal schaffe ich es, aber sehr oft falle ich leider immer wieder in mein altes Verhaltensmuster zurück. Dann könnte ich mich sowas von Ärgern, dass ich richtige “Magenkrämpfe” bekomme. Zu meinem Seelenwohl, arbeite ich auch weiter daran
@Brunohs: GENAU! das ist die richtige Einstellung. Schön, dass du es kannst. Das erspart dir viel Ärger
@AndiBerlin: Ojee, da geht es dir wohl wie mir. Arbeitest du auch an einer Veränderung? Lach, das muss an den Junikindern liegen was?
@Andy: Lach, jaja in Sachen Erziehung, da können die lieben Kiddis mit ihren grossen “Glupschiaugen” einem so richtig um den Finger wickeln. Klar, dass dann ganz schnell ein nein ein ja wird
@Matthias: Richtig!!! Das ist auch ein grosses Problem. Die Personen merken sich, dass man immer bzw. oft ja sagt. Und so wirst du sehr oft ausgenutzt für Sachen, die dich richtig ankotzen. Gesundes Mittelmaß ist wie überall im Leben das Beste. Nur, es zu lernen ist richtig anstrengend
@Franky: Du sprichst mir aus der Seele. So wie bei dir das Computerbeispiel. Der Ton macht auch die Musik. Bittet dich wer höflich, so machst du das gerne. Kommt dann noch der beschissene Nachsatz, du sitzt ja eh immer vorm PC und kannst sozusagen dankbar sein dass ich dich frage, das ist eine absolute Frechheit. Sowas geht gar nicht. Und ich kann dich voll und ganz verstehen, dass du mit der Zeit zum sogenannten Arsch mutiert bist, der sehr oft nein sagt. Aber immerhin geht es deinem Seelenwohl gut, du bist zufrieden und ausgeglichen.Und das ist das Wichtigste
Twitter: martinascaches
Hallo nach Österreich,
mit dem Nein-sagen, hält sich bei mir die Waage zum Ja-sagen.
Wenn ich partout etwas nicht machen möchte, mache ich es auch nicht.
Themenwechsel:
Leider vermisse ich das Wort nein, in der heutigen Erziehung der Kinder. Egal was das Kind macht, es kommt kein nein. Die ewigen Ja-Sager, innerhalb der Elternschaft nerven mich gewaltig!
Zu einer guten Erziehung gehört auch das Wort nein, denn fehlt es, werden die kleinen Prinzen und Ihre Damen zu erwachsenen “Königs-Despoten”
In diesem Sinne, sage nein, auch mal zu den kleinen
Martina ;-)
Twitter: Schaps
Naja, es gibt viele die nicht nein sagen können…ich gehöre nicht dazu. Zum Glück! Also es ist nicht so, dass es mir in jedem Fall leicht fällt, dann sag ich aber nicht sofort ja, sondern überleg mir erst was ich sagen kann. Aber ich mache nie etwas gegen meinen Willen.
Twitter: nila_73
@Martina: Ich muss dir Recht geben. Viele Eltern versäumen ihren Kindern dieses Wort zu “lernen”. In der heutigen Gesellschaft würde es mehr als gut tun, den Kindern einige Sachen strikt zu verbieten.
@Schaps: Finde ich jetzt total gut, dass du damit keine Probleme hast und den gesunden Mittelweg für dich gefunden hast.
hm, ich habe mit den jahren gelernt konsequent nein zu sagen! inbesondere in den letzten dreien, seit der mister erkrankt ist.
ich war auch immer der psycho-mülleimer für alle. hab gemacht und getan… tja und wenn es denn drauf ankommt, kann man auf “gegenleistung” hoffen und wie heisst es so schön? die meiste zeit des lebens, hofft der mensch vergebens…
ich gebe immer gerne. ich helfe auch immer gerne. wenn ich etwas tue, dann von herzen aber ich tue lange nicht mehr alles, was man von mir erwartet. man muss wirklich ein gesundes mass finden und das ist in der tat ein lernprozess!
Nein :winks:. (Ich wolle nur ‘mal schnell Nein sa … ähm, schreiben. Und meinen Lieblingssmiley hier einfügen.)
Twitter: Andi_Berlin
Nila, also das mit den Junigemeinsamkeiten macht mir jetzt irgendwie Angst! ;-)
An einer Veränderung arbeite ich nicht bewusst. Veränderungen passieren schleichend bei mir, ohne das ich direkt daran arbeite. Ab und an rutscht mir dann schon ein “nein” raus, wenn auch nicht oft, bzw. so oft wie ich es gerne hätte.
Man kann mich zu meinem Leidwesen da schon noch manipulieren.
Twitter: Kaffeejunkies
Die Frage in meinem Blog hat sich erübrigt *gg*
Bis später ;)
Lieben Gruss aus der Steiermark, Michaela
Twitter: nila_73


Lach, stimmt die Frage ist beantwortet. Moah, Steiermark. Schööööön. Da ist ja jetzt bald Weinverkostung und die leckeren Buschenschanken hehe
@Tasha: Ich denke mal, du bist auf dem richtigen Weg. Hast deine goldene Mitte gefunden, was NEIN sagen betrifft. Und das ist auch gut so. Es ist ein harter Weg, nein-sagen zu lernen. Ich gebe auch sehr gerne und bin für jeden da. Aber manchmal sollte man dem Seelenwohl wegen bestimmt und sicher das Wörtchen nein aussprechen
@GMU: Lol, jetzt hast du mit deinem bestimmten NEIN deinen Lieblingssmiliy verschreckt. tza
@AndiBerlin: In mancher Art sind wir uns ziemlich ähnlich. Auch ich bin manipulierbar in gewisser Art und Weise. Also doch Juni??!!
@Arven: Hallöchen auf meinem Blog
Twitter: plerzelwupp
Einerseits sprichst Du mir von der Seele – andererseits weiß ich nicht, ob man das so pragmatisch sehen kann.
Wie passen denn z.B. die Begriffe (1) “Geben ohne Hintergedanken” und (6) “Gegenleistung verlangen” zueinander?
Manchmal wird einfach ein “Ja” erwartet, dazu sind Freunde da, auch wenn es unbequem ist. Das hat auch nichts mit “sich ausnutzen lassen” zu tun. Wenn dem dann doch so käme, dann wäre ein “Nein” angesagt.
Ansonsten sehe ich das ganz nüchtern: Wenn der Service schei*e war, gibt’s kein Trinkgeld. War er besonders gut, leg ich nochmals 3 Euro drauf. “Danke der Nachfrage, Herr Ober, das Fleisch war zäh”.
Hat man mir geholfen, mich beraten, oder sostiges, so bin ich gerne bereit, auch zu helfen. Lobt man mich (was ich stets für mein Ego brauche), so helfe ich auch gerne.
Kommt mir jemand doof, so äußere ich vorsichtig und subtil meinen Unmut.
Alles in Allem stimme ich Dir aber zu – dann nämlich, wenn Forderungen unbegründet sind.
Twitter: _Borsti_
ich gehöre zu denen, die eigentlich nie “nein” sagen können. leider. mich plagt direkt das schlechte gewissen. so ein sch..ß ist das.
Twitter: nila_73
Und auch dir viel Glück auf der Suche nach deinem persönlichen Mittelweg bzw. einer Abgrenzung ..
@plerzelwupp: Diese 8 Tipps habe ich aus einer Zeitschrift. Wobei ich auch finde, dass da ein paar Widersprüche dabei sind. Wie gesagt. Man müsste den eigenen Mittelweg finden. Und das ist wirklich nicht immer leicht. Ich bin ein eher sehr sensibler Mensch. Eine Spur zu hilfsbereit. Nun bin ich am Lernen, wenns sein muss auch mal den “Arsch” an mir herauszulassen
@Yvonne: Yvonne Willkommen im Club
@Yvonne: klar ist es schwer auch mal nein zu sagen, ich habe das auch lange trainieren müssen. Man muss halt gut unterscheiden, wann ein Ja und wann ein Nein angebracht ist. Es gibt schließlich genug Leute, die immer nur nehmen aber nicht geben – da kann man dann auch mal ruhigen Gewissens nein sagen.
Twitter: nila_73
@Dennis: Ich gebe dir vollkommen Recht. Der Lernprozess ist aber doch lange und hart, wenn man so ein “Ja-Sagertyp” ist, wie ich.
Abgrenzen, Nein sagen – fällt mir ganz schwer.

Man will ja immer schön höflich und nett sein.
Schwierig! Ach, wie sehr wünsch eich mir, öfters auf den Putz zu hauen!
Viel Erfolg Dir beim Durchsetzen!
Twitter: nila_73
@abraxandria: Willkommen im Club. Wir beide sind wohl nicht alleine, die so ihre Schwieigkeiten mit dem Wörtchen “Nein” haben. Ich arbeite auch täglich an mir