Eine Methode empfahl, Krokodilkot aufzulösen und saure Milch hinzuzufügen. Frauen gossen sich zudem einen halben Liter Honig mit einer Prise Soda in die Scheide.
Ideenreich, aber nicht sehr erfolgversprechend muten Praktiken wie Husten, Kniebeugen, Luftanhalten, Samenschleudern oder Kombinationen aus alledem an. Heftige Bewegungen nach dem Samenerguss wie Aufspringen, Kniebeugen oder Muskelkontraktionen sollten der Empfängnis schaden.
Bei der Hustenmethode hielt die Frau während des Höhepunktes des Mannes die Luft an und zog ihren Körper etwas zurück, so dass der Samen nicht in den Muttermund eindringen konnte. Dann hieß es, sofort aufstehen, mit gebeugten Knien hinsetzen und in dieser Position öfter husten, danach die Vagina ausspülen.
Ausspülungen der Scheide nach dem Beischlaf galten lange Zeit als adäquates Mittel zur Verhütung der Empfängnis. Durchgeführt wurden diese im besten Fall mit reinem Wasser oder Zusätzen wie Carbonsäure oder Alaun, aufgelöstem Speisesalz, Essigsäure oder Milchsäure.
Männer haben im 19. Jahrhundert bereits Kondome aus Fischblase oder aus Blinddarmhäuten von Schafen benutzt. Da diese aber sehr teuer waren, wurden sie öfter benützt. Dazu hat es Kondomtrockner gegeben, über die man das gewaschene Präservativ stülpte.
Anfang des 20. Jahrhunderts galt Coca Cola als probates Verhütungsmittel. Das Getränk wurde nach dem Verkehr vor allem unter Teenagern gerne als Scheidenspülung verwendet. Nach kräftigem Schütteln hatte Cola als Schaumspülung Verwendung gefunden – die Wirkung war, wenig überraschend, gleich null.
Mindestens genauso erfinderisch war man nach misserfolgter Verhütung, wenn es darum ging, eine mögliche Schwangerschaft festzustellen. So ließ man Frauen einen Brei aus Bier und Datteln essen. Hatten sie sich danach übergeben müssen, galt dies als Schwangerschaftsnachweis.
Die Knoblauchprobe war in Frankreich bis ins 18. Jahrhundert weit verbreitet. Die Frau steckte sich vor dem Zubettgehen Knoblauch in die Scheide. Atmete sie am Morgen danach den typischen Geruch aus, war sie dem Glauben nach nicht schwanger, denn ein Embryo im Bauch hätte die Ausbreitung des Knoblauchgeruchs im Körper unterbunden





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Also nee, also nei, ach herjeh, och gottchen, och gottchen, das sind ja vielelicht Themen an einem geheiligten Sonntag, nein nein, so wa aber auch, ich werde ja knallrot ohne hinzuschauen, mir fehlen die Worte, habe Lutfknappheit bei diesen knallharten und direkten Worten, ui, ui ui, das haut mich glatt um, werde ein Gebet für Dich sprechen, verehrte Nila :gott: :gott2:
Und hier nun mein christlicher Rat, wie es auch ohen solche warmherzigen Ausdrücke geht, um sinnvoll und geschmeidig zu verhüten. Man nehme für die Fraue einfach Nadel und Zwirn, lege sie flach auf ein Bügelbrett und beginne mit den Näharbeiten, nur bitte Vorsicht, wenn es ans knoten geht…
Man nehme für den Mann 3 kleine Hölzer, einen Haken, etwas Leim und eine kleine Bodenplatte, zimmere daraus einen Galgen, hänge das Übel in eine Schlinge, dann an den Galgen und dreimal kräftig mit nem Vorschlaghammer drauf wemsen. Dann hat sich das Problem der Fortplanzung erldegit, für alle Zeit… :rip:
So, siehste jetzt, es geht auch unversaut, wenn man nur will, und es barucht nicht immer diese eledenden sexistischen Vorstellungen und Verrenkungen dabei.
Liabs Grüassle und nimmer oa dicke Wamperl
Kvelli aus dem Beratungsstudio “Safer Sex”, macht scharf die Hex.
Nila,
wir und unsere Lieblingsfreundin sind gestern auf einem Flohmarkt fündig geworden hinsichtlich einer total sicheren Verhütungsmethode.
Die haben da nämlich derart fesche Miederhosen verkauft – die Sorte, die die Generation vor uns mit dem Einsetzen der Wechseljahre anschaffte. Hätten unsere Mütter die Dinger früher gehabt, dann gäbe es heute nicht mehr Leute als Arbeitsplätze ……
Oh weia, da sind ja zum Teil echt schräge Sachen dabei :irre:
Wie gut, dass sich die Menschheit zumindest teilweise entwickelt…
Samenschleuder? WTF? :???:
Wir hatten in unserem Abijahrgang (lang lang ist´s her) einen mit seinen Körperflüssigkeiten freigiebigen Mitschüler! Den würde ich mal so salopp als Samenschleuder bezeichnen. Aber als Verhütungsmethode, war er wohl eher ungeeignet! Im Gegenteil! *lach*
Oh, oh… denn sie wussten es damals einfach nicht besser. Traurig nur, dass es selbst heute noch genügend Menschen gibt, die diesbezüglich echt ahnungslos sind.
Twitter: Andi_Berlin
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das mit dem Krokodilkot und der sauren Milch funktioniert tatsächlich! Warum sonst sollte ich so viel Milch bei mir lagern? :wink:
Twitter: Schaps
Ach du meine Güte! Ein Glück wir leben nicht mehr in dieser Grauen Zeit ^^
Twitter: nila_73
@Kvelli: Oh Herr Dr. Sommer. Freut mich lol :lachtot:
@Buchstäblich: Boah, ja die Liebestäter kenne ich wahrlich noch von meiner Omi :schockiert:
@Vic: Zumindest ein bißchen weiter entwickelt :wink:
@B-Tina: Samenschleuder ist krass hihi hab ich auch gelacht:up:
@AndiBerlin: Ahaaa, endlich mal eine 1A-Meinung aus erster Hand. Sofort zu Dr Sommer tele!!! :handy:
@Schaps: Was wären wir da nur mit Erfahtungen reicher…. :applaus:
Twitter: nila_73
@FrauW: Das stimmt. Und zwar nicht nur Jungedliche Traurig
Da kann man ja froh sein, dass man in der heutigen Zeit lebt und nicht so ein Versuchszenario nach dem anderen testest und doch nichts funktioniert. ;) Stelle man sich heute mal vor, wie viele Kinder jeder hätte. ;)
Unglaublich, was man aus Unwissenheit alles seinem Körper angetan hat.