Man stelle sich vor:
Montag:
Der schlimmste Tag der Woche.
Noch fast im Halbschlaf lehnt ¾ von meinem beschwerlichen Luxuskörper auf dem nicht ganz so stabilen Bürosessel. Die Augen klein und geschwollen, mein Mund zugeklemmt Marke (Ewiges Schweigen), die frisch frisierten Haare hüpfen schon wieder vorlaut aus der Haarspange und den Kaffee, der vor mir in einer Halblitertasse qualmt, sollte zwecks Wirkung statt durch die Speiseröhre +Magen, lieber intervenös in eine extra vorgesehene Vene gluckern.
Bild vor Augen?
OK!
Mitten im dem jämmerlichen Anblick schellt wie von Geisterhand das Telefon mit einem lauten “Riiiing“. Wir erinnern uns an meine gemeinen „Riiings“, die meist nichts Gutes verheißen. Zu 90% ist dann meine Freundin an der Strippe und lädt wieder mal zu einer der diversen Hauspartys.
Ha, diesmal war sie nicht dran. Aber ein guter Freund.
Und was wollte er?
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