Dann, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, ja- genau dann fängt in so einsamer Stunde bei einem Gläschen Wein und guter Musik das Gehirn zu rattern an.
So auch bei mir.
Ich sitze in meinem geliebten Schaukelstuhl, klappere hin und her, “lulle” mich ganz fest in eine rosa Plüschdecke ein und schweife meinen Gedanken nach.
Dabei denke ich an dies und das, an lustige oder auch traurige Momente, und tauche immer tiefer in meine Seele/Psyche hinab.
Längst verschlossene Schubladen werden wieder geöffnet, sorgsam umsortiert um danach die eine oder andere Erinnerung wieder fest in der hintersten Ecke einzuschließen.
Doch irgendwann stehe ich vor dieser letzten roten Schublade. Feuerrot, signalisiert sie ihren explosiven Inhalt. Und trotzdem lasse ich mich von diesem Stopschild nicht einschüchtern oder gar abhalten.
Denn, in dieser dunklen Kammer liegen Leichen.
Jawohl!
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