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Die perfekte Mutter

 

  • Davon bin ich mindestens genauso weit entfernt wie die wunderschöne Insel Hawaii zu meinem Heimatland Österreich.

Ergo, in meinen Augen gibt es sowieso keine perfekten Menschen. Das wiederum macht uns alle so Unterschiedlich und Besonders.

Zurück zum Ausgangspunkt meiner Gedanken.
Wir schreiben einen wunderschönen sonnigen Mittwoch Nachmittag in der KITA meines „Vertrauens“.
Die ersten Zweige wurden bereits abgeholt und meine Kollegin präsentierte uns stolz als frischgebackene Mama ihren 3 Monate alten Sohnemann.
Alle stehen begeistert um den kleinen Mann und bewundern ihn. Sowohl Kinder als auch wir Kolleginnen und ein paar Eltern.
„Drei“, sagt sie begeistert. „ Ich möchte mindestens noch weitere drei Kinder bekommen. Es ist alles so schön einfach. Und da wir einen Bauernhof haben, werden die Kinder auch bzgl. Lebensmittel keine größeren Kosten verursachen.“

Mit einem breiten Grinsen spult sich in meinem Kopf ein Realityfilm ab, in dem drei halbwüchsige junge Fräuleins täglich den Kühlschrank bis aufs nackte Echo plündern.

Als Pädagogin habe sie alles fest im Griff -> schwärmte sie weiter.
Ich muss sie dabei so belämmert angeguckt haben, dass sie mir die Sätze
„Ja, du mit deinen Drei, hast halt ab und zu den Anschluss verloren“ um die Ohren schnalzt.

Als ob mit der Situation abgesprochen, tütelt im Hintergrund der Song von Max Giesinger –Und wenn sie tanzt- leise durch den Raum.
Ich schweife ab.
In ein Leben, dass noch gar nicht so lange aus ist. So passend zu dem Text des Liedes.

-Wie oft habe auch ich kraftlos am Ende eines langen Tages die Kopfhörer aufgesetzt und mich tanzend in eine wunderschöne Parallelwelt versetzt. Leicht wie eine Feder, schwang ich dabei über den Boden.

-Habe mich als heulendes Elend unter einer dicken Decke versteckt und verwünschte mich für meine schwachen Nerven.

-Oder kroch mitten in der Nacht verzweifelt aus meinem warmen Bett in die kalte Küche um  das scharfe grobzackigen Kuchenmesser so lange auf meine Oberschenkel zu schlagen bis das Blut quoll und ich mich wieder spürte.

Natürlich bekamen meine Kinder von diesen Dingen nicht mit. Sie sind mein Ein und Alles.
Und ja, ich weiß auch, dass dies nicht in Ordnung war. Aber in dem Moment konnte ich einfach nicht anders. Es war, als ob sich ein Schalter umlegte und ich verzweifelt um mich schlagend nach einem Ausweg suchte.

Aber es gibt auch diese Augenblicke an denen einem das Herz aufgeht und man nicht mehr weiß, wohin mit so viel Liebe und Stolz.

-Wenn sie ihre erste Aufführung im Kindergarten haben

-Oder bei der Weihnachtsfeier ziemlich laut quietschend gepaart mit falschen Tönen „Jingle Bells“  auf der Blockflöte spielen, während der Frau Mama vor lauter Rührung stürzende Bäche aus den Augen quellen.

-Man eine Überraschung präsentiert bekommt, indem sie dir eine undefinierbare selbstfabrizierte Speise servieren samt einem Wellness-Gutschein dazu, den sie  ein Jahr lang von ihrem Taschengeld abgespart hatten.

-Geschweige denn der Moment, wo sie feierlich  auf der Maturafeier (Abi)  mit Umhang und Hütchen das Reifezeugnis überreicht bekommen, während in der ersten Reihe die Mutter lautstark vor Stolz und Rührung schneuzt und rotzelt.

Pädagogin hin oder her.
Im Grunde sind wir alle NUR Mütter. Egal welchen Beruf wir ausüben. Erziehung seiner eigenen Kinder hat immer seine eigenen Regeln.

Ich kann es einfach nicht verstehen, warum immer weniger Eltern zugeben, dass sie überfordert ist.
Wir sind alle keine Maschinen.
Auch bei mir in der KITA gibt es seit den letzten Jahren das Phänomen des Perfektionismus. Oder auch Realitätsverweigerung.
Alles so easy.
Wenn ich dann nachfrage, warum der Sohn sämtliche Buntstifte samt Füller aufisst und sich einen ganzen Tag durch das „Aufessen“ der eigenen Kleidung diese von oben bis unten nasssabbert, so bekomme ich als Antwort. „Das ist Teil seiner Entwicklung“. Er ist halt ein sehr kreatives und neugieriges Kind“:
Das müsste für mich als Pädagogin doch auf der Hand liegen.

Nein, tut es eindeutig nicht.
Oder bin ich einfach zu doof dafür.

Neuerdings  ist auch die „Hochbegabtenförderung“ der Kinder durch ihre Eltern sehr in Mode gekommen.
Kids, die davon mehr entfernt statt nahe sind.

Ist es unsere Gesellschaft? In der nur noch Leitung zählt? Diese vielen „Social Media Accounts“ und „Youtuber“ die momentan sehr IN sind? Die eine hippe, junge, modische und schöne perfekte Gesellschaft aufzeigen? In der der Nachwuchs samt  Eltern nicht mehr zwischen Sein und Schein unterscheiden kann?
Ich bin ratlos.
Kein Plan.

Und doch finde ich es so schade, wenn Mamas ihre Schwächen verstecken. Nicht eingestehen. Jeder, ich wage zu behaupten WIRKLICH JEDER Elternteil kennt den Augenblick des überfordert seins. Und dafür muss man sich auch nicht schämen.

Wobei, meine Pädagogin-Kollegin (die mittlerweilen schon wieder schwanger ist lol) sieht den Weg der Kindererziehung momentan noch sehr easy. Und solchen Menschen wie mich als schwach an.
Ja, vielleicht bin ich wirklich ab und zu schwach. Mitterweile hat mir das Leben gezeigt, dass ich es auch ruhig mal sein darf. Dafür muss man sich nicht verstecken. Jeder hat doch seine Grenzen.

Und dann kommt der Moment:
Ich sitze auf meinem rosa Plüschsessel vor dem großen Panoramafenster. Neben mir dampft eine heiße Tasse Kaffee und ich schaue in die Dunkelheit Richtung Sternenhimmel.
Meine Gedanken schweifen.

Meine Große hat mittlerweilen das 5 Semester ihres Studiums mit sehr gut abgeschlossen, arbeitet nebenbei und ist eine wunderbare junge Frau geworden.

Die Mittlere ist nun im 3 Semester und fabriziert sehr positiv ein Dualstudium, welches ihr unheimlich viel Spaß macht.

Tja, und die Jüngste besucht eine Oberstufe und mutiert immer mehr zu einem selbstbewußten jungen Fräulein.

Ich bin sehr stolz auf das Endergebnis, das nun freihändig ins Leben tanzt.
Obwohl ich sie -> nicht perfekt, sondern mit Fehlern, viel Liebe und auch Schwächen erzogen habe.

Perfekt sein ist nicht perfekt. Denn das einzig Perfekte ist, nicht perfekt zu sein.

 

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21 Comments

  • Reply
    Levie
    16. Februar 2017 at 21:49

    :happy: :happy: :happy: Deine frischgebackene Mamakollegin lebt im Moment noch auf einem weit entfernten Stern. Aber glaube mir, die kommt schon noch bald genug auf den Boden der Tatsache. Ist vielleicht eh ganz gut wenn die noch so blauäugig ist. Aber Mamas verurteilen, obwohl man selber noch nie in der Situation war, das geht gar nicht.
    Auch ich erkenne Ähnlichkeiten zu dir Nila Genauso oft wie ich auf meine beiden Jungs stolz war, genauso verzweifelt war ich ab und an.
    Heute sind sie schon groß und „fressen“ mir die Haare vom Kopf :mampf:
    Und ich bin irre stolz auf sie und meine manchmal sehr durchgeknallte Erziehungsarbeit.
    Fühle dich fest umarmt :heart:
    Lg
    Levie

    • Reply
      admin
      18. Februar 2017 at 08:17

      Twitter: nila_73
      Liebe Levie
      Ich hoffe innerlich, dass meine Kollegin aber sowas von hart und unsanft am Boden der Realität landet. :Devil: Klingt jetzt zwar echt gemein, aber ehrlich gesagt hat mich die eine oder andere Aussage ihrerseits schon sehr geärgert, obwohl ich über den Dingen stehen sollte.
      Durchgeknallte Erziehungsarbeit? Davon könnte ich ein Liedchen trällern :whistle:
      Liebe Grüße

  • Reply
    Anna
    16. Februar 2017 at 22:51

    Wer sagt denn, dass wir immer nur stark sein dürfen und müssen? Warum können wir nicht einfach auch mal schwach sein und das auch zugeben? Schon eine komische u. kranke Welt. Irgendwann (oder jetzt schon so langsam) fliegt uns das alles um die Ohren, weil niemand mehr diesen Ansprüchen genügt. Psychologen dürften den Beruf der Zukunft haben. Und natürlich alle, die uns immer wieder kurze Ausflüchte aus der Realität schaffen.

    Perfekte Mutter? Geh mir weg damit. Learning by doing. Und doch ist der Junior das Beste, was mir je passiert ist und er ist erstaunlich gut geraten. Möge das so weitergehen… :Engel:

    Lieben Gruß!

    • Reply
      Helma Ziggenheimer
      17. Februar 2017 at 10:39

      Ja Anna, das sehe ich ganz genauso. Und es erinnert mich einmal mehr an jene „Hass“-Werbung (ich finde sie mittlerweile echt nur noch zum Kotzen), in der die Mutter ihrer Tochter erklärt „Du Anna, ich kann heute nicht, ich bin krank“ – ach was nein, es gibt doch eine Rundummedizin, schließlich musst du doch mit deinem Kind Schneemann bauen, du hast es doch versprochen bla bla. Wirklich, da könnte ich schreien und den TV vom Rack reißen (und Du kannst mir glauben, ich bin eigentlich ne ziemlich ruhige Person, nordisch halt ;)). Aber sowas macht mich wirklich mittlerweile manchmal aggressiv.
      Eine Mama ist vor allem eine Frau, ein Mensch, der denkt und lebt und hofft und fühlt und träumt – und der genauso auch mal krank und schwach sein darf. Diese Überzeugung lebe ich heute bzw. seit einigen Jahren, eben auch aus eigenen Erfahrung heraus.

      Hormondurcheinander hin oder her – ich finds, ehrlich gesagt, ziemlich albern, mit einem drei Monate alten Baby zu sagen, dass das doch alles easy peasy ist. Die wirklich „interessante“ Zeit kommt doch erst noch. Ich finde es zugleich aber auch schade, dass man andere Mütter damit einfach auch in gewisser Weise reduziert. Mal abgesehen davon, dass nicht jeder Mensch gleich stark ist, nicht gleich stark sein kann – und das aber auch nicht muss. In erster Linie sind wir immer noch MENSCHEN.
      Der Herr Blau hatte früher auch oft diesen Anspruch von Perfektionismus an sich und sein Umfeld und ich konnte dazu nur eins sagen „Wie langweilig“.

      Ja Nila, jetzt hast auch Du mich zu einem weiteren Post inspiriert. Mal sehen, ob ich den umsetzen kann ;)

      • Reply
        Anna
        17. Februar 2017 at 11:00

        @Helma: Dann werden die Blogtexte bei dir in nächster Zeit ja nur so purzeln – jetzt sind es nämlich schon zwei. *g* Ich führe Buch über deine ausstehende Texte, merkste? ;)

        • Reply
          Helma Ziggenheimer
          17. Februar 2017 at 12:53

          Ja, hab ich gemerkt :D

          • admin
            18. Februar 2017 at 08:28

            Twitter: nila_73
            Hallo Helma :bye:
            So wie du diese besagte Werbung beschreibst, kann ich nachfühlen, dass du nur noch kotzen möchtest :kotzen:
            Auch bin ich deiner Meinung, dass wir Mamas in erster Linie Frau sind. Und erst im Mamadarsein Laufen lernen müssen. Alles will gelernt sein. Und perfekt ist keiner. Was ich persönlich wundervoll und absolut in Ordnung finde.
            Normalerweise sollte ich über den Dingen stehen, aber diese Aussagen meiner Kollegin mich betreffend haben mich schon irgendwie getroffen. Sie kamen so unerwartet von oben herab.
            Aber wie heißt es so schön -> Karma Baby, Karma.
            Ich kanns erwarten, bis auch meiner perfekten Kollegin die Augen aufgehen.
            Schön, wenn dich mein Text zu einem Blogartikel inspiriert hat :rose:
            Ganz liebe Grüße

    • Reply
      admin
      18. Februar 2017 at 08:23

      Twitter: nila_73
      Liebste Anna
      Ich glaube es wird uns durch die Medien und auch durch unser Umfeld immer mehr einsuggeriert, dass wir stark, schön und perfekt sein müssen/sollten. Und wie du schon so schöne geschrieben hast, wird diese Welt immer komischer und kränker :negative: Das Ergebnis ist eine Sorte monotoner Menschen.
      Psychologen sind auch jetzt schon sehr gefragt. -> gut, dass es sie gibt. Nur leider studieren viele Psychologie, die selber einen Psychologen benötigen. (Insiderinformatien eines Uniproffessors)
      Dass dein Junior dein ganzer Stolz ist, dass konnte man schon vor Jahren aus deinen Texten rauslesen. :herzi: -> Schön!!!!
      Liebe Grüße

  • Reply
    Der Applejünger
    17. Februar 2017 at 09:41

    Deine Mamakollegin leidet gerade unter Hormon-Flut. Das gibt sich wieder.
    Ich habe dieses Phänomen gerade bei meiner besten Freundin miterlebt. Frauen sind schon sehr faszinierend. :party:

    Was dieses Erziehungsdings angeht: Das wird heute übertrieben. Der Witz an der Erziehung ist, gar nicht viel zu erziehen, sondern einfach nur konsequent, ein gutes Vorbild zu sein und Kindern viel Freiraum zu geben.

    Hmmmmm…. Sie hier passt ja so gar nicht, aber wenn ich schon die Konsequenz erwähne und es keinen guten Kommentar ohne sie gibt… –> :sabberli:

    • Reply
      admin
      18. Februar 2017 at 08:32

      Twitter: nila_73
      Huhu Äpfelchen
      Keine Ahnung was meine (GottSeiDank EX)Kollegin geritten hat, solche Dinge übermich zu sagen. Und das von oben herab. Wo sie noch absolut keine Ahnung hat, was das Leben mit eigenen Kindern zu bieten hat. Ich bin auch Pädagogin. Aber ehrlich gesagt, es ist immer leichter Kinder von anderen Leuten mit zu erziehen, als die Eigenen Rabauken :yes:
      Naja, wie schon oben bei Helma geschrieben. Ich glaube an Karma. Und ich kann warten, bis dieses Karma bei meiner Exkollegin landet :Devil:
      Liebe Grüße :sabberli:

  • Reply
    Frau Fröhlich "Fraukografie"
    17. Februar 2017 at 11:46

    Niemand, aber auch wirklich niemand ist perfekt und deine Kollegin mit ihrem quasi Neugeborenen wird sich noch umgucken, wie schwierig Kindererziehung ist … gelernte Pädagogin hin oder her. ;-) Wenn das Kleinkind langsam seinen eigenen Kopf entwickelt und durchsetzen will … eine wahre Freude … also nur für alle umstehenden Kinderlosen … so wie mich. ;-) Ne, also ich würde nicht tauschen wollen und Hut ab vor jeder Mutter, die da durch muss und auch wirklich versucht, die Sache zu meistern.

    Realitätsverweigerung … irgendwie scheine ich nur von Müttern umgeben, die genau das tun in Sachen ihrer Kinder. Kann ich nix mit anfangen … aber mit deinen anderen genannten ebenso wenig. :-)

    Sei stolz auf das was du mit deinen Kindern gemeistert hast und erfreue dich insgeheim einfach mal darüber, wenn du deine Kollegin in Zukunft mal live bei einem Scheitern beobachten darfst … auch, wenn das eigentlich gemein ist. Aber wer so einen Spruch im Vorfeld bringt, der hat es auch mal verdient. :-)

    Hab ein wunderschönes Wochenende !

    LG Frauke

    • Reply
      admin
      18. Februar 2017 at 08:35

      Twitter: nila_73
      Huhu Frauke
      Genau NIEMAND IST PERFEKT :good: Und gerade das macht uns alle so Besonders und Einzigartig :herzi:
      Ich denke auch dass meiner Kollegin noch die Äuglein aufgehen werden. Spätestens wenn die Trotzphase kommt oder dann in der Pubertät wo das sogenannte „Schnabelwetzen“ zwischen Eltern und Kindern nicht ausbleibt :Devil:
      Ganz liebe Grüße ind Nachbarsländle

  • Reply
    shadownlight
    17. Februar 2017 at 16:12

    Liebe Nila, das hast du toll geschrieben! Pädagoge hin oder her, ich denke bei eigenen Kindern ist das immer anders in der Umsetzung als im Berufsleben, wie du schon sagst.
    Du kannst stolz auf deine Drei sein! :)
    Hab ein schönes Wochenende!

    • Reply
      admin
      18. Februar 2017 at 08:36

      Twitter: nila_73
      Huhu *winks*
      Genau -> dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Die Erziehung der eigenen Kindern hat auc seine eigenen Regel und ist niemals mit den Kindern aus der KITA zu vergleichen.
      Ja, und ich bin sehr stolz auf meine Drei :herzi:
      Liebe Grüße

  • Reply
    Alex
    17. Februar 2017 at 18:33

    Die perfekte Mutter? Das können nur die eigenen Kinder beantworten. Denn ansonsten sieht man heutzutage wirklich oft nur Fassade, Schein und das „Möchtegern“ wird nach außen gekehrt. Wie es aber in diesen „perfekten Müttern“ und auch Vätern drinnen aussieht. Keine Ahnung. Ist mir auch egal! :D

    • Reply
      admin
      18. Februar 2017 at 08:38

      Twitter: nila_73
      Huhuuuu Alex :bye:
      Richitg! Auch die eigenen Kinder werden niemals sagen, dass ich sie perfekt erzogen hätte. Geht auch gar nicht. Ich bin nur ein Mensch und habe mich in der einen oder anderen Situation mich Sicherheit falsch verhalten.
      Aber zumindest habe ich mit HERZ erzogen.
      Wünsche dir ein wundervolles Wochenende

  • Reply
    Alex
    18. Februar 2017 at 19:09

    Nila, perfekt gibt es nicht. Aber man sollte versuchen seine Kinder bestmöglichst zu erziehen. Ihnen wichtige Werte mit auf den Weg geben, Benehmen, Herz… und daher denke ich, dass deine Kinder sicherlich zufrieden sein können? ;)
    Alles Gute und danke dir wie immer für schöne Blogartikel hier.

    • Reply
      admin
      20. Februar 2017 at 12:44

      Twitter: nila_73
      Vielen lieben Dank Alex :heart:

  • Reply
    Miki
    22. Februar 2017 at 20:52

    Twitter: Miki_Ina
    Als mein Sohn 13 wurde habe ich ihm ein Gedicht geschrieben. Eine Strophe:
    „Denn man kann es ja nicht üben-
    Kinder kommen einfach an.
    Man fischt eigentlich im Trüben-
    hoffend, dass man es dann kann.“

    Ich hab ihm immer vermittelt, dass auch ich mal was falsch mache(n kann). Und hab nicht vorgetextet, sondern vorgelebt. (Das Gedicht war ein Rückblick auf 13 turbulente Jahre). Deine Ex- Kollegin scheint es ja mehr mit dem Texten zu halten. Könnte man ja nur mitleidig-gespannt sein. Denn das Schicksal hält ja nix von durchgeklügelten Plänen „schlauer“ Mütter. Das Schicksal hat eine Keule in der Hand, Krankheiten, Verluste, Enttäuschungen. Das klingt jetzt so negativ, aber das sind ja die Dinge, an denen wir und unsere Kinder wachsen. Vielleicht klingt besser: ein manchmal tosendes Meer gilt es mit einem kleinen Schiffchen zu queren. Scheiß auf Pläne (echt jetzt!)…. durchfahren, überleben, wachsen, stolz sein!

    • Reply
      admin
      22. Februar 2017 at 22:58

      Twitter: nila_73
      Liebste Miki
      In deinem Kommentar steckt so viel Wahrheit, die du so liebevoll verfasst hast, dass ich ganz gerührt bin :cry: :herzi: Ja du hast Recht. Nichts kann man vorher üben. Man wird einfach ins kalte Wasser geworfen und rudert sich durch den höchsten Wellengang durch. Dabei lernen auch die Kinder, dass Leben nicht immer perfekt ist, und die Eltern schon gar nicht. Aber, dass die Liebe zumindest immer an 1 Stelle steht.
      Ganz liebe Grüße

    • Reply
      Alex
      23. Februar 2017 at 07:25

      Wunderbar und so richtig. Kann mich der Antwort von Nila nur anschließen! :good:

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