fahne

Der Himmel würfelt nicht

26

Category : Allgemein/Aktuelles, Menschen

himmel

Weltweit kämpfen Menschen gegen die Auswirkungen von Krankheit, Armut, Hunger, Kriege. Besonders nach Naturkatastrophen bleiben viele Menschen hoffnungslos, verzweifelt, betroffen, ängstlich und trauernd zurück.
Wie so oft trifft es meist die Ärmsten der Armen besonders hart.
Was uns z.B. diese “neue” Naturkatastrophe in Haiti vor Augen hält.
Zurück bleibt eine gewaltige Portion Betroffenheit gekoppelt mit dem Wort WARUM

In Zeiten in denen die Welt immer Kleiner” wird bzw. immer mehr zusammenwächst in Form von Medien, Internet, Facebook, Blogs oder Twitter kommt man auch den Menschen aus fernen Ländern immer näher. Die Grenzen verwischen. Man schließt Bekanntschaften. entweder privater Natur oder in Form von Zusammenarbeit.
Passiert eine Katastrophe, so sind wir schnell meist per “Knopfdruck” mitten im Geschehen. Katastrophale Bilder und Schicksale erreichen uns bis direkt auf die Wohnzimmercouch.
Bestürzt schüttelt man den Kopf, liest oder hört erleichtert dass Hilfsmaßnahmen angerollt sind und ziept noch immer betroffen auf den nächsten Krimi.
Denn was kann schon ein einzelner Mensch bewegen.
Man putzt sich sozusagen ab.
Soll doch Amerika bzw. die reichen Staaten etwas dazu beitragen. Die können es sich leisten. Schließlich verpulvern sie Milliarden in Kriegsmaterialien usw.
Doch die wahre Hilfe fängt meist bei den “Kleinen” an. Beim Volk.
Meist helfen sich die vom Schicksal betroffenen Menschen selber untereinander. In welcher Art auch immer.
Klar kann jeder Einzelne von uns etwas bewegen.
Entweder einen kleinen Beitrag leisten .Sei es nun als kleine Sachspende, oder auch Geldspende. Irgendwas kann jeder von uns entbehren.
Der Himmel würfelt nicht, und deswegen kann sich kein Mensch aussuchen in welches Schicksal er hineingeboren wird.
Angesicht von den neuesten Katastrophenmeldungen sollten wir uns vor Augen halten, wie gut es uns eigentlich geht.
Ich möchte jetzt die Schicksale in unserem Land nicht schönsprechen. Nein, dazu gibt es auch genug.
Aber wir haben etwas Wertvolles, was uns keiner nehmen kann.
Nämlich Freiheit, Eigenbestimmung, genug zu Essen, Demokratie und das Glück selten von Naturkatastrophen heimgesucht zu werden.
Uns geht es gut.

Wir Österreicher bzw. Deutsche haben ja diese wirklich sympathische und bezaubernde Angewohnheit schnell zu meckern, motzen, schimpfen, maulen oder sudern.
Das können wir wirklich prima.
Beispiele gefällig?
Klar
Es ist so kalt…..
Es ist so heiß….
Mein Job ist scheiße…
Ich verdiene zu wenig…..
Wann kommt endlich Frühling…
Ich will in den Urlaub…
Meine Nase ist schief….
Meine Brüste sind zu klein/groß
Warum muss ich immer so früh aufstehn….
blablablablablablabla……

Oft wäre es wirklich von Vorteil den Mund zu halten und nachzudenken. Ja, es geht uns gut.
Ich möchte damit nur sagen, manchmal wäre es ganz gut, über den Tellerrand hinauszublicken.

Comments (26)

Jo, liebe Nila
Meine Gedanken in Worte gefasst

:kuessen: Sabine

Twitter:
Gut geschrieben :yes:

Ohne jede Frage, sollte man Menschen, die auch noch von solchen Kathastrophen wie in Haiti erleben, helfen, wie und wo man nur kann.

Allerdings ich finde es traurig, das man immer wieder erlebt, das manche Menschen nur die Dinge sehen, die weit weg sind und da sofort ihre Hilfsbereitschaft zeigen, während sie naserümpfend am Elend vor “ihrer Tür” vorbei gehen.Denn auch in unseren Ländern, wo es scheinbar alles im Überfluss gibt, gibt es dennoch auch Menschen die Hungern müssen. Nicht ohne Grund gibt es (jedenfalls in Deutschland) die Tafel und die Arche (für Kinder), auf die immer mehr Menschen angewiesen sind.

Sorry, aber wenn man als Kind selbst die Erfahrung machen musste öfters hungrig zu Bett zu gehen und/oder nachts auf die Felder Kartoffeln “mopste” um was zum Essen zu haben, dann reagiert man bei so einem Thema etwas “empfindlich” :verlegen:

Twitter:
Du hast natürlich völlig Recht, Nila, aber diese kleinen “Jammereien”, die ein Mensch (egal welcher Nationalität) loslässt, sind ja meinst nicht mal ernst gemeint. Es wird immer jemanden geben, dem es schlechter geht, als einem selbst. Das wird erst aufhören, wenn man tot ist.
So lange man nicht die Augen vor solch einer Katastrophe verschließt, wie sie jetzt in Haiti passiert ist, ist doch alles in Ordnung.

Weißt du, was mir am meisten weh tut? … Dass ich nur mit Geld helfen kann. Wie gerne würde ich mich dort persönlich um die Menschen kümmern – und wenn es nur ist, um sie in den Arm zu nehmen und zu trösten! Ich hoffe und bete, dass neben dem ganzen – natürlich nötigen – Geld, auch genug Menschlichkeit und Trost weitergegeben und gespendet werden.

Ich wünsche dir trotzdem ein schönes Wochenende, liebe Nila.

Twitter:
@Sabine: Ja, irgendwie musste das heute mal raus. :love:
@patsy: Oh ja. Ich kann dir nur Recht geben. Und ich habe es auch im Artikel erwähnt. Dass ich niemals das Elend in unseren Land schönreden möchte. Und ich bin auch die erste die schreit, dass etwas getan werden muss.
Und trotzdem haben wir wir keinen Krieg, Freiheit….. usw. Weißt du, was ich meine?
Haiti ist katastrophal. Das ist Tatsache.
Und seien wir doch mal ehrlich. Ich bin mir 100% sicher, dass die Grossmächte mit ihrer sogenannten Soforthilfe selber genug Kapital schlagen werden. Wie schon so oft. Das ist einfach nur traurig.
@Maksi: Ja, man möchte etwas tun. Selber helfen. Das Gefühl kenne ich auch. Aber mehr als eine Spende ist da wohl nicht drin. Menschlichkeit bleibt wie immer auf der Strecke.
Dir auch trotzdem ein schönes WE :kuessen:

Twitter:
Deinem Bericht ist nichts mehr hinzuzufügen! Nur soviel, der Himmel würfelt nicht, das stimmt, die Würfel sind längst gefallen…
Sei lieb gegrüßt
Kvelli :blumen:

Twitter:
Ja, ich weiß was du meinst und ich denke auch, das die Großmächte auch da irgendwie wieder einen Gewinn für sich rausholen werden.
Ich stimme aber auch Maksi zu, traurig das es nur mit Geld geht, wovon vermutlich mehr als die Hälfte irgendwo “versickern” wird, anstatt da zu landen,wo es gebraucht wird.

Twitter:
Recht hast Du. Und weil wir das genauso sehen haben wir schon vor Jahren eine Patenschaft bei Plan angenommen. Als wir selbst in Kambodscha waren und gesehen haben was da so abgeht, hatten wir uns dazu entschlossen. Nächstes Jahr wollen wir wieder hin umunser Patenkind zu besuchen und zu sehen was aus unserer Hilfe geworden ist. Wir schreiben uns regelmäßig mit dem Jungen auch wenn er noch kein Englisch kann.

Twitter:
Jetzt habe ich über den Tellerrand geschaut und ?

:tanzen:

Es ist immer noch so kalt wie vorher – vielleicht sollte ich mal was :essen:

Seit es die Erde gibt passiert rund um diese eirige Kugel immer irgendwo irgendwas. So ist es.

Und jetzt kommt meine Erkenntnis – So bleibt es auch.

Es wird sich definitiv daran nichts ändern.

Twitter:
@Kvelli. Stimmt. In jeder Hinsicht :traurig:
@patsy: Leider steht noch immer dieGier und der Egoismus im Vordergrund. Darum bin ich mir sicher, dass die Grossmächte ihre schmutzigen Geschäfte daraus machen werden. Ich erinnere mich noch immer an die Firma, bei der ich vor mehr als 10 Jahren arbeitete. Die stellten über einen grösseren Weltbetrieb schön geheim, Waffen her und schickten sie in den Golf und in den Balkan. Zum :kotzen:
@Mark. Dafür hast du und deine Frau meinen vollen Respekt :love: Finde ich unheimlich klasse von euch!
@LutzBaluscheid: Dass du über den Tellerrand guckst ist doch schonmal gut. Natürlich wird es auf dieser Welt immer wieder Katastrophen geben. Doch der Punkt ist, wie wir damit umgehen. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich helfe, wo ich kann. Sei es nun eine kleine Geld- oder Sachspende oder ab und zu Aushilfe in einer Suppenküche. :lolli:

Twitter:
Ein WARUM wird es wohl nicht zu beantworten geben….
Vielleicht, weil unser Planet im Inneren immer noch glüht und wir uns nur auf einer dünnen Schicht an der Oberfläche bewegen?
Natürlich ist das unendlich traurig wenn es dann noch eins der ärmsten Länder der Welt trifft.
Eine schnelle Hilfe gestaltet sich schwierig, weil es dort keine gute Infrastruktur gibt.
http://www.tagesschau.de/ausland/haitibeben104.html
WIR können nun nicht alle nach Haiti aufbrechen und helfen. Sachspenden halte ich für keine gute Lösung. Die Hilfsorganisationen sind unterwegs und um diese Hilfe letztendlich zu finanzieren brauchen sie Geld !
Wir waren oder sind doch alle so begeistert, daß die Welt durch die weltweiten Kommunikationsnetze mehr zusammenwächst. Also müssen wir auch schlechte Nachrichten (für die kein Mensch was kann in diesem Falle) ertragen lernen. Und unsere Hilfe anbieten (Spenden) soweit es jeder vermag. Vor vielen Jahren hätten die damit alleine fertig werden müssen… :traurig:

Ab und an sollte man seine “Probleme” mal dimensionieren… Bei Menschen mit sozialen Kompetenzen stellt sich dann fast automatisch ein Zustand der “Demut” ein. Das ist gut so…

Twitter:
Keine Frage, Katastrophen sind grausam und schlagen jedem der die Bilder sieht auf das Gemüt. Schade, das es bei den Hilfsorganisationen so viele schwarze Schafe gibt, die sich am Unglück anderer auch noch bereichern.
Es wäre mal interessant zu wissen, welche Organisationen mit nicht so hohen Verwaltungskosten arbeiten und warum diese das können. Dann wäre die Spendenbereitschaft bei der Bevölkerung auch gleich etwas höher, vermute ich mal.
Es wäre doch mal eine Massnahme, die finanziellen Mittel die für Kriegseinsätze vorgesehen sind, als Nothilfe zu verwenden. Amerika allen voran….

lg
:blumen:

Twitter:
Wahre Worte! :daumenhoch:

Twitter:
@Gucky: So schlecht finde ich Sachspenden gar nicht. Besonders Decken. Natürlich würde auch ich Geldspenden bevorzugen. Aber ich denke mal, jeder soll geben und machen was er kann. Ich wäre auch froh wenn ich an Stelle der Hilfesuchenden wäre.
Natürlich werden wir mit Nachrichten bombadiert. Und das nicht erst seit HEUTE. Ich erinnere an den Irakkrieg der ja förmlich bis in unsere Wohnzimmer ausgestrahlt wurden. Trotzdem, ich kann und will mich an solche Bilder nicht gewöhnen :traurig:
@rundumkiel. Ich bin ganz deiner Meinung :daumenhoch:
@Franky: Lol, dein Vorschlag in Gottes Ohr. Da gäbe es wohl nicht mehr viel Elend auf dieser Erde, wenn man die Kriegsmilliarden in die Nachbarschaftshilfe stecken würde. Bei uns in Österreich gibt es eine Hilfe “Nachbar in Not” bei der man weiss, das die Gelder auch ankommen. :engel:
@Spanksen. Jeeppp :daumenhoch:

Twitter:
@Franky
Die Organisationen haben alle – ich sag mal Kosten – für alles drumherum und ich habe gelesen, daß es bis 35% sein können.
Mir ist das auch nicht genehm, aber ehrenamtlich arbeitet bei denen ja auch nicht jeder und Material wird denen ja auch nicht geschenkt.
Richtig “schlagkräftig” sind aber nur die größeren Organisationen. Auf eigene Kosten wird kaum einer nach Haiti reisen (zum Helfen jetzt !) und das wäe ja auch wenig sinnvoll.
Aber daß das Geld ehrlich verwaltet und über die Ausgaben Rechenschaft abgelegt wird, darüber wird schon gewacht.
Mehr dazu hier:
http://www.dzi.de/

Twitter:
Du hast die meckernden Schweizer vergessen. Aber Selbstjustiz hilft in Haiti dennoch nix ;)

Twitter:
@Gucky Danke. Schau ich mir mal an. :engel:

Twitter:
@Gucky :daumenhoch:
@Graval: Willkommen :winks: Haha, lol stimmt. Ihr meckert ja genauso wie Ösi und D :zornig:
@Franky: :glupschi:

Twitter:
Da passt ja der Beitrag, den ich heute geschrieben hatte. Leider ist es auch so, dass es uns nur gut geht, weil wir andere Länder dafür ausbeuten und mit billig Löhnen abspeisen und dessen Umwelt verschmutzen. Die Katastrophe von Haiti hätte nicht verhindert werden können und ist auch keine Folge der Umweltverschmutzung. Das ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre und es ist schon traurig, wie die Menschen dort seit Jahren Bitterarm sind und keiner was dagegen getan hat. Nach dem Erdbeben sind erst viele auf das Land und den Zuständen aufmerksam geworden. Es ist ein Tragödie, aber leider wird es auch wieder so sein, dass in ein paar Wochen wieder alle nicht mehr darüber nachdenken und wieder alles seinen “geregelten Bahnen” läuft. Auch die Soforthilfe vieler Staaten wird nicht aus reiner Selbstlosigkeit gemacht.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Lage nicht noch verschlimmert. Es finde es auch klasse, dass die Spendenbereitschaft so hoch ist. Leider wird es aber den Familien nicht ihre angehörigen wieder zurück bringen und es wird auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein bleiben.

Twitter:
@Hombertho: Ich denke mal, momentan beschäftigt uns alle das Thema Haiti. Man könnte mit den armen Menschen mitheulen vor Mitleid. Ganz deiner Meinung bin ich mit dieser Soforthilfe besonders bei den Großmächten. Aus Erfahrung wissen wir doch alle, dass diese niemals Selbstlos ist, sondern immer die eigenen Interessen im Vordergrund stehen.
So und jetzt lese ich mal deinen Beitrag am Blog *zwinker*

Bis auf den Punkt Verdienst (es ist immer zu wenig! :engel: ) stimme ich dir vollkommen zu.

Twitter:
@Andrea: Hahaha stimmt :daumenhoch:

Sehr gut Nila!!! *beifallklatsch*

Da wissen wir dann schon wieder, wie gut’s uns geht…..

Twitter:
@Eveline: Oh ja. Uns gehts gut. Habe gerade vorher wieder Bilder von Haiti gesehn. Das treibt einem die Tränen in die Augen :traurig:

[...] wie sieht es mit Naturkatastrophen aus? Die Nila meinte “Der Himmel würfelt nicht”. Ich denke doch. Es gibt keinen Plan hinter dem Grauen auf [...]

Twitter:
Hier in Kambodscha gibt es sehr viele arme Menschen, die sich nicht einmal im Traum vorstellen können wie gut die Menschen in Europa leben. Trotzdem kann man nicht sagen das diese Menschen alle unglücklich wären. Ich habe, als ich das letzte mal für ein paar Wochen in Deutschland war, soviele schlecht gelaunte Menschen auf der Starsse gesehen wie hier das ganze Jahr nicht.

Don Kong.

Post a comment

:klappe: :teufel: :blumen: :doof: :starr: :herz: :wumm: :lachen: :bier: :schlafen: :traurig: :weinen: :yes: :cool: :engel: :essen: :kaffee: :kotzen: :nicken: :sabber: :kloppen: :muede: :frech: :verlegen: :winks: :bitte: :down: :arg: :klatschen: :pfeiffen: :tanzen: :aufhaengen: :haemisch: :kuessen: :ciao: :motz: :daumenhoch: :love: :zornig: :glupschi: :stark: :flieger: :feier: :boxen: :foehnen: :pcschimpf: :wetter: :rauchen: :lolli: :victory: :hilfe: :schimpf: :krank: :Sonne: :ostern: :schneemann: :zunge: :weihnacht: :toikatze: :verneigen: more »

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.

Wichtiger Hinweis für Kommentare:

Ich freue mich über eure Kommentare. Trotzdem behalte mir das Recht vor, Kommentare mit Links, die nicht zu Blogs führen und/oder Keywords als Namen verwenden kommentarlos zu löschen! Links beinhalten das rel=nofollow Attribut (Stammkommentatoren ausgeschlossen)! Netiquette beibehalten!